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Lebensbemeisterung

#46
Enttäuschungen
 
„Wann wird der Erdenmensch es lernen, jeden Fehler, jeden Grund für Fehlschlagen und Nichterfüllungen bei sich zu suchen! Es scheint, daß er dies nie vermag. Zu groß ist seine Rücksichtnahme auf sich selbst, zu klein und zu begrenzt aber sein eigensinnig starres Denken.

An den bisherigen Erfahrungen gemessen lernt er es nie, weil er nicht will! Es bleibt in seinem Innersten auch bei dem besten und dem größten Wollen immer noch ein Vorbehalt, und dieser Vorbehalt ist letzten Endes stets sein liebes „Ich“ mit irgend einer Eigenart, die es noch festzuhalten sucht mit einer Zähigkeit, die selbst die Kraft des besten Wollens übertrifft.
Es hält sich tief verborgen, dieses „Ich“, so tief, daß mancher Mensch es gar nicht mehr vorhandenwähnt. Aber es ist noch da, und sendet seine Fäden schädigend aus der Verborgenheit in solchen Augenblicken, da es der Mensch am wenigsten erwartet. In vieles drängt es sich hinein, und bei besonderen Entscheidungen, die überraschend schnell getroffen werden müssen, stellt sich das liebe „Ich“ sogar ganz offen manchmal vor die Pflicht der Heiligen Erfüllung!
 
Wenn dies bei starkem Wollen zur Erfüllung auch nur vorübergehend möglich ist, so schwächt es doch die Wirkung des Erfüllungswillens und verzögert manchen Sieg, erschwert ihn oder macht ihn ganz unmöglich. So ist der Mensch befunden worden bei der letzten Prüfung. Freiwillig gibt er [der Mensch] sich mit seinen Eigenarten oder Wünschen niemals völlig auf, nicht einmal unter Einwirkungen höchsten Schmerzes. Das „Ich“ hat immer noch etwas dabei zu sagen und drängt sich durch, namentlich in der Liebe, die es hegt für irgend einen Nebenmenschen, und die es über alles stellt, ohne daß dem Menschen diese Schwäche richtig zum Bewußtsein kommt.

Es muß der Mensch also in sich zerbrochen werden, um dadurch die Möglichkeiten zu erlangen, in sich aufzurichten einen neuen Bau zu Gottes Ehre, der allein den Menschen zu dem wahren Glücke führt.“
 
- Auszug von (1931–1934 – Nachklänge zur Gralsbotschaft von Abdruschin, Band I, S.473
[Ermahnungen – 8])

Gott zum Gruß
Ksch
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#47
"Für eine große Anzahl von Menschen und vor allem für die Intellektuellen, ist die wissenschaftliche Wahrheit die einzige Wahrheit. In Wirklichkeit ist aber die Wahrheit des Lebens wichtiger als die wissenschaftliche Wahrheit. Und die Wahrheit des Lebens besteht darin zu lernen, alle Existenzen im kosmischen Gebäude einzuordnen und dann zu sehen, wie sie mit dem Leben des Ganzen in Harmonie schwingen und daran teilnehmen.
 
Es genügt nicht, alle Elemente der Natur präzise zu beobachten und zu studieren; man muss weitergehen und die Verbindungen zwischen ihnen sehen, um zu verstehen, wie das Leben, dieses Etwas, welches sie nicht getrennt besitzen, vom einen zum anderen fließt.
 
Das wahre Wissen befindet sich im Leben. Trennt die Elemente und das Leben ist nicht mehr da. Zu wissen, dass ein Mineral oder eine Pflanze eine bestimmte Eigenschaft, einen bestimmten Geruch, einen bestimmten Geschmack, eine bestimmte Farbe hat, ist nicht das Wesentliche, denn solange ihr sie isoliert betrachtet, schneidet ihr sie vom Leben ab. Verbindet sie mit allen anderen Elementen der Erde und des Himmels, dann manifestiert sich das Leben und ihr besitzt das wahre Wissen."

(O.M. Aivanhov)

Gott zum Gruß
Ksch
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#48

Kurze Momentaufnahme (Auszug)
 
„Alles in Meiner Schöpfung fließt, alles ist ständig in Bewegung, das eine wirkt auf das andere ein, und alles baut im Sinne einer ununterbrochenen Evolution aufeinander auf. Das ist euch nicht neu. Wenn ihr das akzeptiert – nicht nur mit dem Kopf, sondern mit einem überzeugten Herzen –, dann dürfte es euch nicht schwerfallen, die Aneinanderreihung eines Geschehens an das andere, das Verbundensein des einen mit dem anderen zu erkennen.
 
Wie kann man dann aber zu zufriedenstellenden, vor allem aber richtigen Antworten auf drängende Fragen kommen, wenn man bei der Einschätzung oder Beurteilung einer Situation oder eines Geschehens lediglich auf einen kleinen Abschnitt oder Ausschnitt schaut, während sich das Gesamte über einen wesentlich längeren Zeitraum – vielleicht bis hin zu vielen, vielen Jahrtausenden und mehr – erstreckt? Wenn man das Davor und auch das Danach nicht berücksichtigt, weil man nicht weiß, daß es überhaupt so etwas gibt?
 
Die meisten von euch, selbst diejenigen, die über geistiges Wissen verfügen, machen immer wieder den Fehler, daß sie ein Geschehen isoliert betrachten; daß sie sich entweder ihre Meinung bilden oder auch ihr Unverständnis zum Ausdruck bringen über Begebenheiten und Vorkommnisse, die doch nicht mehr sind als Momentaufnahmen. Allzuschnell werden auf dieser Grundlage Lösungen gesucht, Bewertungen abgegeben und Urteile gefällt.
 
Auf diese Weise wird es euch nicht gelingen, zu einer stimmigen Einschätzung zu kommen. So zu denken und zu argumentieren ist gleichbedeutend mit dem Versuch, einen 24-Stunden-Tag in vorteilhaft oder nachteilig, wichtig oder unbedeutend, aufbauend oder herunterziehend einzuteilen, nur weil ihr eine einzige Stunde des Tages als Maßstab anlegt.
 
Die falsche Lehre von der angeblich ewigen Verdammnis hat hier ihren Ursprung, indem man Mir, der Ich die Liebe und die Barmherzigkeit Bin und nie etwas anderes gelehrt habe, zuschreibt, ein Kind nach einem Leben – das in aller Regel nur eines von mehreren oder sogar vielen ist – in ein immerwährendes Feuer zu schicken, weil es nicht an Mich geglaubt oder sich nicht entsprechend den Kirchengeboten verhalten hat!
 
Meine Söhne und Töchter, gebraucht euren Verstand!“

Quelle: http://www.aus-liebe-zu-gott.de

Gott zum Gruß
Ksch
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