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Den Tod vorhersehen
#1
Ich habe von einer weisen Frau gelesen, die immer genau vorhersagen konnte, ob jemand stirbt oder nicht. Ihre Aussagen waren immer hundertprozentig richtig.

Es hat sich auch später herausgestellt, wie sie es machte. Sie hatte immer einen Spitz dabei und ein Stück Speck. Mit dem Speck rieb sie heimlich an den Füßen der Menschen. Den Speck ließ sie vor die Nase von ihrem Spitz fallen. Frass er den Speck, so überlebte die Person. Rührte der Spitz den Speck nicht an, so sagte sie den sicheren Tod voraus. Der Spitz hat also sogar nur indirekt den Tod vorausgesehen. Angeblich soll es auch in der Aura und am dritten Auge möglich sein, den Tod vorherzusehen.

Dass Tiere feststellen können, ob jemand bald stirbt, ist sicher. Wenn Tiere es können, sollte das uns Menschnen doch auch möglich sein. WIe seht Ihr das? Kann ein Mensch den Tod vorhersehen?
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#2
Ich weiss gar nicht ob ich das wollte. Abgesehen davon denke ich schon, dass es möglich ist, den Tod vorherzusehen.
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#3
Mit dem Spitz und den Speck das klingt witzig, wenn ich mir die Situation vorstelle.

Wenn man mit einem Menschen verbunden ist kann, man vorher sagen oder fühlen, ob jemand stirbt oder nicht. Vielleicht ist das nicht bei jedem Menschen möglich, doch gibt es bestimmt viele die das bestätigen können. Ich habe diese Erfahrung schon gemacht. Es wäre aber nichts für mich, damit als Orakel umherzulaufen.

SL
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#4
Mir fällt dazu das Märchen Gevatter Tod ein. Kennt Ihr das?

Das Märchen Gevatter Tod
Es hatte ein armer Mann zwölf Kinder und mußte Tag und Nacht arbeiten, damit er ihnen nur Brot geben konnte. Als nun das dreizehnte zur Welt kam, wußte er sich in seiner Not nicht zu helfen, lief hinaus auf die große Landstraße und wollte den ersten, der ihm begegnete, zu Gevatter bitten. Der erste, der ihm begegnete, das war der liebe Gott. Der wußte schon, was er auf dem Herzen hatte, und sprach zu ihm: ,,Armer Mann, du dauerst mich, ich will dein Kind aus der Taufe heben, will für es sorgen und es glücklich machen auf Erden." Der Mann sprach: ,,Wer bist du?" - ,,Ich bin der liebe Gott." - ,,So begehr' ich dich nicht zu Gevatter", sagte der Mann, ,,du gibst dem Reichen und lässest den Armen hungern." Das sprach der Mann, weil er nicht wußte, wie weislich Gott Reichtum und Armut verteilt. Also wendete er sich von dem Herrn und ging weiter. Da trat der Teufel zu ihm und sprach: ,,Was suchst du? Willst du mich zum Paten deines Kindes nehmen, so will ich ihm Gold die Hülle und Fülle und alle Lust der Welt dazu geben." - Der Mann fragte: ,,Wer bist du?" - ,,Ich bin der Teufel." - ,,So begehr' ich dich nicht zu Gevatter", sprach der Mann, ,,du betrügst und verführst die Menschen. "Er ging weiter; da kam der dürrbeinige Tod auf ihn zugeschritten und sprach: ,,Nimm mich zu Gevatter." Der Mann fragte: ,,Wer bist du?" - ,,Ich bin der Tod, der alle gleichmacht." Da sprach der Mann: ,,Du bist der Rechte, du holst den Reichen wie den Armen ohne Unterschied, du sollst mein Gevattersmann sein." Der Tod antwortete: ,,Ich will dein Kind reich und berühmt machen; denn wer mich zum Freunde hat, dem kann's nicht fehlen." Der Mann sprach: ,,Künftigen Sonntag ist die Taufe, da stelle dich zu rechter Zeit ein." Der Tod erschien, wie er versprochen hatte, und stand ganz ordentlich Gevatter.

Als der Knabe zu Jahren gekommen war, trat zu einer Zeit der Pate ein und hieß ihn mitgehen. Er führte ihn hinaus in den Wald, zeigte ihm ein Kraut, das da wuchs, und sprach: ,,Jetzt sollst du dein Patengeschenk empfangen. Ich mache dich zu einem berühmten Arzt. Wenn du zu einem Kranken gerufen wirst, so will ich dir jedesmal erscheinen. Steh' ich zu Häupten des Kranken, so kannst du keck sprechen, du wolltest ihn wieder gesund machen, und gibst du ihm dann von jenem Kraut ein, so wird er genesen. Steh' ich aber zu Füßen des Kranken, so ist er mein, und du mußt sagen, alle Hilfe sei umsonst. Aber hüte dich, daß du das Kraut nicht gegen meinen Willen gebrauchst, es könnte dir schlimm ergehen."

Es dauerte nicht lange, so war der Jüngling der berühmteste Arzt auf der ganzen Welt. ,Er braucht nur den Kranken anzusehen, so weiß er schon, wie es steht, ob er wieder gesund wird oder ob er sterben muß', so hieß es von ihm, und weit und breit kamen die Leute herbei, holten ihn zu den Kranken und gaben ihm so viel Gold, daß er bald ein reicher Mann war. Nun trug es sich zu, daß der König erkrankte. Der Arzt ward berufen und sollte sagen, ob Genesung möglich wäre. Wie er aber zu dem Bette trat, so stand der Tod zu den Füßen des Kranken, und da war für ihn kein Kraut mehr gewachsen. ,Wenn ich doch einmal den Tod überlisten könnte', dachte der Arzt, ,er wird's freilich übelnehmen, aber da ich sein Pate bin, so drückt er wohl ein Auge zu, ich will's wagen.' Er faste also den Kranken und legte ihn verkehrt, so daß der Tod zu Haupten desselben zu stehen kam. Dann gab er ihm von dem Kraute ein, und der König erholte sich und ward wieder gesund. Der Tod aber kam zu dem Arzte, machte ein böses und finsteres Gesicht, drohte mit dem Finger und sagte: ,,Du hast mich hinter das Licht geführt, diesmal will ich dir's nachsehen, weil du mein Pate bist, aber wagst du das noch einmal, so geht dir's an den Kragen, und ich nehme dich selbst mit fort."

Bald hernach verfiel die Tochter des Königs in eine schwere Krankheit. Sie war sein einziges Kind, er weinte Tag und Nacht, daß ihm die Augen erblindeten, und ließ bekanntmachen, wer sie vom Tode errette, der sollte ihr Gemahl werden und die Krone erben. Der Arzt, als er zu dem Bette der Kranken kam, erblickte den Tod zu ihren Füßen. Er hätte sich der Warnung seines Paten erinnern sollen, aber die große Schönheit der Königstochter und das Glück, ihr Gemahl zu werden, betörten ihn so, daß er alle Gedanken in den Wind schlug. Er sah nicht, daß der Tod ihm zornige Blicke zuwarf, die Hand in die Höhe hob und mit der dürren Faust drohte; er hob die Kranke auf und legte ihr Haupt dahin, wo die Füße gelegen hatten. Dann gab er ihr das Kraut ein, und alsbald regte sich das Leben von neuem.

Der Tod, als er sich zum zweitenmal um sein Eigentum betrogen sah, ging mit langen Schritten auf den Arzt zu und sprach: ,,Es ist aus mit dir, und die Reihe kommt nun an dich", packte ihn mit seiner eiskalten Hand so hart, daß er nicht widerstehen konnte, und führte ihn in eine unterirdische Höhle. Da sah er, wie tausend und tausend Lichter in unübersehbaren Reihen brannten, einige groß, andere halbgroß, andere klein. Jeden Augenblick verloschen einige, und andere brannten wieder auf, also daß die Flämmchen in beständigem Wechsel zu sein schienen. ,,Siehst du", sprach der Tod, ,,das sind die Lebenslichter der Menschen. Die großen gehören Kindern, die halbgroßen Eheleuten in ihren besten Jahren, die kleinen gehören Greisen. Doch auch Kinder und junge Leute haben oft nur ein kleines Lichtchen." - ,,Zeige mir mein Lebenslicht", sagte der Arzt und meinte, es wäre noch recht groß. Der Tod deutete auf ein kleines Endchen, das eben auszugehen drohte, und sagte: ,,Siehst du, da ist es." - ,,Ach, lieber Pate", sagte der erschrockene Arzt, ,,zündet mir ein neues an, tut mir's zuliebe, damit ich König werde und Gemahl der schönen Königstochter." - ,,Ich kann nicht", antwortete der Tod, ,,erst muß eins verlöschen, eh' ein neues anbrennt. - ,,So setzt das alte auf ein neues, das gleich fortbrennt, wenn jenes zu Ende ist", bat der Arzt. Der Tod stellte sich, als ob er seinen Wunsch erfüllen wollte, langte ein frisches, großes Licht herbei, aber weil er sich rächen wollte, versah er's beim Umstecken absichtlich, und das Stöckchen fiel um und verlosch. Alsbald sank der Arzt zu Boden und war nun selbst in die Hand des Todes geraten.
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#5
(21.10.2010, 19:15)freyja schrieb: Ich habe von einer weisen Frau gelesen, die immer genau vorhersagen konnte, ob jemand stirbt oder nicht. Ihre Aussagen waren immer hundertprozentig richtig.

Es hat sich auch später herausgestellt, wie sie es machte. Sie hatte immer einen Spitz dabei und ein Stück Speck. Mit dem Speck rieb sie heimlich an den Füßen der Menschen. Den Speck ließ sie vor die Nase von ihrem Spitz fallen. Frass er den Speck, so überlebte die Person. Rührte der Spitz den Speck nicht an, so sagte sie den sicheren Tod voraus. Der Spitz hat also sogar nur indirekt den Tod vorausgesehen. Angeblich soll es auch in der Aura und am dritten Auge möglich sein, den Tod vorherzusehen.

Dass Tiere feststellen können, ob jemand bald stirbt, ist sicher. Wenn Tiere es können, sollte das uns Menschnen doch auch möglich sein. WIe seht Ihr das? Kann ein Mensch den Tod vorhersehen?

Wenn ein Mensch im sterben liegt,ändert sich der Stoffwechsel des Körpers.Tiere können aufgrund ihrer feineren Sinnesorgane den Geruch/Geschmack wahrnehmen.Wer schon einmal den"letzten Schiß" eines Toten gerochen hat weiß wovon ich rede.
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#6
Meine Großmutter sagte immer, dass ein Mensch im nächsten Jahr stirbt, wenn er in der Silvesternacht seinen Schatten ohne Kopf sieht.
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#7
(06.01.2012, 17:58)Querdenker schrieb: Wer schon einmal den"letzten Schiß" eines Toten gerochen hat weiß wovon ich rede.

Woher weisst Du so etwas?
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#8
War beim sterben eines Verwanden dabei.Kenne es aber auch von meinen Haustieren wenn sie ihren letzten Atemzug gemacht haben.
Es ist ein dumpfer,modriger,eigenartiger Geruch der nach Tod riecht.Wie gesagt,wer es einmal gerochen hat kennt dieses "Aroma".
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#9
Hi,
Danke für diesen Bericht was ich weiß ist das Tiere auch Erdbeben vorher spüren oder Katzen sich sogar zu dem Kranken besitzen legen um ihn bei der Heilung zu unterstützen. Da klingt die Geschichte durchaus möglich wir sind so sehr auf unsere 5 sinne fxiert das wir verlernt haben das uns noch ganz andere Möglichkeiten gegeben wurden.

Ob es wichtig ist den Tot zu wissen, nun eigentlich ist es egal denn du sollst im jetzt leben und jetzt deine Aufgaben erledigen der Tot ist letzendlich nur eine Bewustseinsverlagerung du bist erstmal in einer Spiegelwelt die genau so aussieht wie hier du hast die gleichen Gedanken und Erinnerungen und auch erstmal die gleichen Sorgen ;-). Darum ist es so wichtig was du hier im jetzt lernst und tust weil das deine Reise danach sehr beeinflusst.
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