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lichtnahrung dr. michael werner


14.03.2010, 21:43
Beitrag #1

lichtnahrung dr. michael werner

 
Lichtnahrung dr. michael werner

Aus wissenschaftlichem Zweifel und Neugier heraus versuchte Michael Werner im Selbstversuch zu testen, was es mit der so genannten "Licht-Ernährung" auf sich hat. Mittlerweile lebt er seit fast drei Jahren ohne jeden Bissen - und fühlt sich besser denn je. Auch ein akademisches Forschungsprojekt wird sich demnächst des Falles annehmen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass mit dem folgenden Bericht keinerlei Empfehlung für Nachahmungsversuche gegeben wird, da "Lichtnahrung" anstelle von regulärer Nahrungsaufnahme mit riskanten Folgen verbunden sein kann.

Seit Monaten lässt mich das Phänomen einer anderen Form von Ernährung nicht mehr los. Es begann mit einem intensiven Gespräch im Dezember vor zwei Jahren. Von einem Freund hatte ich seinerzeit erfahren, dass ein Mitarbeiter des anthroposophischen Vereins für Krebsforschung in Arlesheim bei Basel seit fast einem Jahr keine Nahrung mehr zu sich genommen habe und solche auch nicht mehr brauche. Seit der Beschäftigung mit dem Schweizer Mystiker Niklaus von Flüe, der sich über Jahre nur von der Hostie ernährt haben soll, rechnete ich damit, dass es Menschen gab und auch heute noch geben kann, welche sich anders als mit physischer Nahrung ernähren können. Ich hatte mittlerweile auch das Buch der Austra-lierin Jasmuheen über das Thema "Lichtnahrung" gelesen und wusste, dass es anscheinend heute wieder Menschen gibt, welche sich von "Licht", von "Prana", von "Aetherkräften" zu ernähren versuchen. Das Buch Lichtnahrung stieß mich jedoch vom Stil wie auch vom Inhalt her ab. Es wirkte auf mich wie ein esoterischer Mischmasch und erschien mir darüber hinaus als ein gefährlicher Ratgeber, weil dort ein "21-Tage-Programm" angegeben ist, wie man aufs Essen ganz verzichten könne. Vor dem Beginn soll demnach der Kandidat eine Art Selbstprüfung anhand einer Reihe von Fragen durchgehen und sich wenn möglich eine den ganzen Prozess begleitende Person mit der entsprechenden Erfahrung suchen. In völliger Ruhe und Abgeschiedenheit vom Alltag soll sich die drei Wochen dauernde "Umstellung" vollziehen können. Die ersten sieben Tage isst und trinkt der Kandidat gar nichts und pflegt sein inneres meditatives Leben. Dabei treten spürbare körperliche Veränderungen ein, welche in der Anweisung beschrieben werden, um sich auf sie einzustellen. Ab dem siebten Tag kann das erste Mal wieder getrunken werden, pro Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit, vom 7. bis zum 21. Tag. Der ganze Prozess soll - so die Hinweise - begleitet sein von einem inneren Vertrauen auf das höhere Selbst, auf den Selbstheilungsprozess des Körpers, indem das "Höhere Selbst" in den Leib einzieht und ihn "neu ausrichtet", begleitet von den höheren Wesen der geistigen Welt und dem "inneren Meister".


Trotz meiner Skepsis wusste ich durch meinen Freund von der Seriösität seines nahen Mitarbeiters und auch von dessen langjähriger intensiven Beschäftigung mit der Anthroposophie. Dr. Michael Werner, 1949 in Braunschweig geboren, war lange Jahre in der chemischen Industrie tätig und ist seit mittlerweile 15 Jahren Betriebsleiter bei der Hiscia. Es wäre mir als unverzeihliche Unterlassung erschienen, mir zu diesem Phänomen nicht aus eigener Anschauung ein Urteil zu bilden. Über Monate hinweg nichts mehr zu essen und dabei in einer verantwortlichen Stellung als ganz "normaler" und geschätzter Mitarbeiter tätig zu sein, dazu Familienvater und Wissenschaftler, ja sogar Chemiker, das schien mir eine echte Provokation. Kurzum, ich wollte dieser Sache seriös nachgehen und sie einer eingehenden Prüfung unterziehen - für mich persönlich und auch für einen größeren Kreis von Menschen. Das dafür ein Gespräch allein nicht genügen würde, war mir bald klar.


Mich motivierte dabei vor allem die Überlegung: Wenn es stimmt, dass jemand ohne zu essen und zeitweise sogar ohne zu trinken gesund und fit leben kann, dann widerlegt dies doch ganz praktisch unsere Vorstellungen darüber, was ein Mensch zum Leben braucht und stellt uns vor ganz grundsätzliche Fragen. Und anhand dieses besonderen Phänomens ließen sich dann auch erweiterte Ideen über die menschliche Ernährung gewinnen.

"Geht das wirklich?"

Michael Werner vollzog den Umstieg auf Lichtnahrung zum Jahresbeginn 2001. Der Ausgangspunkt war für ihn gewesen, dass eine ihm glaubwürdig erscheinende gute Bekannte von sich behauptete, ohne Nahrung auszukommen: "Dabei war offen gestanden mein Motiv die reine Neugierde," erzählt Werner. "Geht das wirklich - und auch bei mir? Und wenn ja - wie?" Nachdem ich noch Sylvester gefeiert, gut gegessen und getrunken hatte, zog ich mich ab dem 1. Januar für vier Wochen völlig zurück. Nur mein engster Familienkreis wusste, wo ich war - nämlich ganz allein in einem Ferienhaus - und vor allem wussten nur sie, was ich dort machte..."


Werner berichtet, dass ihm die Umstellung körperlich ausgesprochen gut getan habe. Sein Gewicht nahm um 20 Kilo ab - Werner war zuvor übergewichtig - bis es sich auf 68 Kilo bei einem Körpermaß von 1,74 einpendelte: "Dieses Gewicht ist nun stabil und ich habe das Gefühl, dass es mein gesundes und richtiges Gewicht ist." Seither fühlt sich der aktive Wissenschaftler "topfit", treibt Sport, nimmt pro Tag etwa einen halben Liter Flüssigkeit zu sich, trinkt auch Kaffee - aber verzichtet auf jede feste Nahrung. Bei gemeinsamen Mahlzeiten mit der Familie oder im beruflichen Rahmen sitzt er dabei, trinkt eine Kleinigkeit und freut sich mit den anderen. "Sozial gesehen hat die Lichternährung zweifellos auch eine problematische Seite", erklärte Werner jüngst anlässlich eines Vortrages in Soloturn. "Gemeinsam zu essen ist ein wertvoller gemeinsamer Akt. Das ist auch der Grund, warum ich noch trinke, obwohl ich auch dies nicht müsste, aber so kann ich an der Tischgemeinschaft teilnehmen."


Wie "funktioniert" nun das Prinzip Lichtnahrung? Für Michael Werner bleiben hier durchaus noch Fragen (siehe auch Kasten). Auch im Werk Steiners hat er keine direkten Erklärungen gefunden: "Ich finde noch am ehesten eine Brücke im vierten Vortrag von Steiners "Offenbarungen des Karma", wo er sagt, Materie sei "geronnenes Licht". Stofflichkeit ist also Licht, und es gibt verschiedene Wege aus Licht Stoff zu machen. Licht würde ich dabei nicht zu eng fassen, es ist die ganze ätherische Umwelt, die wir mit unserem ganzen Sinnesorganimus "einatmen" können, wie dies Steiner verschiedentlich ausführte. Das wäre dann "Lichternährung". Beim Essen und Trinken von festen Stoffen baut unser Körper ja die Stoffe ganz ab - und sie werden dann alle neu strukturiert und belebt. Sie helfen dem Körper, dass er seine Ordnungsprinzipien aufrecht erhalten kann. Lichtnahrung wäre dann so etwas wie eine Vereinfachung, indem der Leib keine feste Stofflichkeit braucht und seine aufbauenden Stoffe und ordnenden Kräfte aus anderen Quellen direkt erhält."


Den eigentlichen Vorgang der Ernährung erlebt er nicht als punktuelle Zufuhr von Energie, sondern eher als ständiges Leben in einer Energie: "Eine ätherische Energie, welche mich und alles umgibt und wenn man diese einmal "angezapft" hat, dann fließt sie kontinuierlich. Auch wenn wir es der Einfachheit halber "Lichternährung" nennen, es geht ja dabei nicht um die Wirkungen des physischen Lichtes, Licht selber ist sowieso unsichtbar. Es geht um das ganze Energieumfeld, das wir auch mit dem Begriff Aetherkräfte bezeichnen könnten."

Neue Möglichkeit

Am besten kann er das Besondere der Lichternährung im Gegensatz zum Fasten erklären: "Beim Fasten mobilisiert der Körper Reservestoffe und -kräfte, fasten kann man nicht beliebig lang und ohne zu trinken geht es auch nicht. Dies hier ist ein mentales-geistiges Phänomen und braucht eine andere innere Gestimmtheit. Eigentlich gibt es dafür nur eine Bedingung: Dass ich mich dem Gedanken öffnen kann, dass ich ernährt werden kann von Licht, vom Aetherischen, von Prana oder wie immer ich es nennen will. Dies ist die Brücke, die es braucht. Dann passiert "es"- ich erlebe es als ein Angebot der geistigen Welt." Werner ist überzeugt davon, dass es sich hierbei um ein neues Phänomen handelt, dass sich im geistigen Gesamthaushalt der Welt eine neue Möglichkeit aufgetan hat: "Seit etwa 15 bis 20 Jahren leben wir in einem andern Energiefeld mit neuen Möglichkeiten. Natürlich, es gab immer herausragende Persönlichkeiten wie Niklaus von Flühe oder Theresia von Kornesreut, auch Yogis - aber für ganz normale Leute wie mich war das früher außerhalb des Erreichbaren. Das ist neu und eine besondere Maßnahme der geistigen Welt."


Wichtig ist für Michael Werner bei all dem, dass es sich nicht um einen sensationellen Effekt handelt, nicht um ein spektakuläres Phänomen, sondern dass hier praktisch etwas gezeigt wird, was für unser gesamtes derzeitiges Weltbild von entscheidender Bedeutung ist: "Zentral ist die evidente Erfahrung, dass das allgemein geglaubte stofflich- materielle-physische Weltbild nicht stimmt!", erläutert Werner. "Das materialistische Weltbild lässt sich wohl theoretisch widerlegen - aber das genügt heutzutage nicht mehr. Es braucht den praktischen, den ganz konkreten Beweis. Und plötzlich haben auch mir ganz vertraute Menschen ein Problem."

Positive Reaktionen

Meine erste Begegnung hatte im Dezember 2001 stattgefunden, im September 2002 erschien ein Artikel darüber.1 Seither stehe ich mit Michael Werner in Kontakt und frage ihn regelmäßig, wie es ihm ergeht und welches Echo er auf den Artikel erlebt. Er habe darauf durchgehend positive Reaktionen erhalten, weiß er zu berichten, sowohl in seinem direkten Umfeld wie auch von Unbekannten. Er erhielt zahlreiche Zuschriften und Anfragen, darunter waren bisher sieben Personen, welche aufgrund des Artikels ebenfalls "umstellten" - alle von ihnen sind in der einen oder anderen Weise mit der Anthroposophie verbunden. Seither wurde Michael Werner auch verschiedentlich eingeladen, zu dem Phänomen "Lichternährung" zu referieren, so vor Kursen im Priesterseminar der "Christengemeinschaft" in Stuttgart und des Waldorflehrerseminars in Mannheim, vor Ärzten in verschiedenen anthroposophischen Kliniken und in verschiedenen anthroposophischen "Ernährungs"-Zusammenhängen.


Die Reaktionen stimmten uns insgesamt beide recht positiv. Denn was wir mit der ersten Veröffentlichung hauptsächlich erreichen wollten, hat sich mittlerweile konkretisiert: Ein wissenschaftliches Projekt befindet sich bereits in der Endphase der Planung. An einer Universität soll in den nächsten Monaten eine Einzelfallstudie durchgeführt werden. Unter streng definierten und eindeutig kontrollierten Bedingungen soll zehn Tage lang eine dokumentierte Nahrungslosigkeit unter permanenter medizinischer-physiologischer und psychologischer Überwachung durchgeführt werden. Das Ergebnis soll dann in einer anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift publiziert werden. Parallel dazu ist eine Buchpublikation geplant, in welcher wir das ganze Phänomen und die begleitende Untersuchung reflektieren und gedanklich vertiefen wollen.

Fußnote:

1. Das Goetheanum Nr.34/35 2002


Michael Werner über Lichtnahrung


Wir Menschen leben mit unseren körperlichen Stofflichkeiten in einem ständigen Fließgleichgewicht, d. h. wir nehmen normalerweise mit der Nahrung feste Stoffe wie Mineralien, Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße sowie große Mengen an Wasser auf. Davon wird ein Teil über Darm und Blase umgehend wieder ausgeschieden. Der kleinere Rest wird mittels sehr umfangreicher und komplizierter biochemischer Stoffwechselketten in Lymphe, Blut, Leber usw. auf Organ- , Zell- und Molekülebene be- und verarbeitet. Dazu kommt die Atmung, mit der wir Sauerstoff aufnehmen und Kohlensäure sowie Wasser ausscheiden. Durch diese Prozesse kann sich unser Körper ständig verändern und verwandeln. Haare, Nägel, Hautschuppen, Schweiß sowie Wachstums- und Alterungssymptome legen offensichtliches Zeugnis davon ab. Dies alles entspricht im Wesentlichen den Vorstellungen der modernen Physiologie und wird ergänzt durch die von Rudolf Steiner geschilderten ätherischen Assi-milations- und Verwandlungsprozesse.


Dabei gibt es große und kleine, schnelle und langsame Kreisläufe, die uns durch ihr stetiges Fließen am und im physischen Leben halten. Durch Lichternährung werden diese Prozesse neu gestaltet und dabei im Wesentlichen wohl am Ausgangspunkt der Fließgleichgewichte verändert, denn diese sind offensichtlich lebensnotwendig. Lichtnahrung bedeutet deshalb nicht nur, dass eine neue Energiequelle erschlossen wird - das wäre noch relativ leicht zu denken - sondern es müssen Stoffe durch Verdichtung kondensiert werden, denn die messbaren Stoffbilanzen sind ohne diese Annahme nicht zu erklären. Allein dass man ohne jegliche Nah-rungsaufnahme bei minimaler Flüssigkeitszufuhr über Monate ein konstantes Körpergewicht halten kann, ist bei herkömmlicher Denkweise schon unmöglich. Aber es geht - sogar problemlos. Die dabei gemessenen, recht umfangreichen physiologischen Daten geben erstaun-licherweise bisher keinerlei Hinweise auf Unre-gelmäßigkeiten oder Besonderheiten.


Dies alles wirft natürlich mehr Fragen auf, als es beantwortet. So ist es ein persönliches Anliegen von mir, mich diesen Fragen zu widmen und mich für Beobachtungen und Untersuchungen zur Verfügung zu stellen.


Planung und Vorbereitung der erwähnten wissenschaftlichen Untersuchungen gehen jetzt in die Endphase. Leser, welche Interesse an mehr Details haben beziehungsweise durch eine Spende helfen wollen, dass die Sachkosten des Versuches gedeckt werden können, wenden sich bitte an : Asta Blumfeldt Stiftung, Gempenring 79, CH-4143 Dornach ; e-mail : asta.blumfeldt@tiscalinet.ch

Quelle: Magazin Info3 Artikel von Thomas Stöckli
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14.03.2010, 21:53
Beitrag #2
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
Der Artikel über Dr. Michael Wener ist interessant. Mich würde interessieren, was aus der Studie geworden ist. Der Artikel scheint aus dem Jahre 2002 zu sein und es wird geschrieben, dass Dr. Michael Werner in einer Studie überwacht werden sollte. Hat diese Studie stattgefunden. Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass man von Lichtnahrung überleben können soll. Wieso verhungern so viele Menschen, wenn es für jeden möglich ist, ohne die Aufnahme von Nahrung oder Wasser zu leben? Weshalb können Tiere, die augenscheinlich nicht davon ausgehen, dass sie fressen müssen, nicht ohne Nahrung überleben?
Ich stehe der Materie doch recht skeptisch gegenüber. Wäre natürlich toll, wenn es wirklich möglich wäre mit Lichtnahrung zu leben. Ich habe es selber mal probiert. Aber es ging nicht. Ich bin total abgemagert. Zum Schluss hatte ich schon Probleme Treppen zu steigen.
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14.03.2010, 23:03
Beitrag #3
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
Hallo,

ich finde den Bericht hoch interessant. Genau die 21 Punkte von Jasmuheen sind bei mir auch nicht in Resonanz getreten.
Gerne möchte ich mal zu einem Vortrag von diesem dr. werner! Wie komme ich an den Herrn ran??

Lichtvolle Grüße
Shana Leana
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15.03.2010, 09:10
Beitrag #4
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
Studie mit Dr. Michael Werner aus dem Jahre 2004 widerlegt das Konzept der Lichtnahrung

Nachdem das Lichtnahrungskonzept von Ellen Greve (Jasmuheen) vornehmlich in esoterischen Kreisen verbreitet wurde, ist im deutschsprachigen Raum besonders Michael Werner - nicht zuletzt durch sein Buch "Leben durch Lichtnahrung" der bekannteste Vertreter der Lichtnahrung. Seine Behauptung: Er habe sich bereits jahrelang nur von "Licht" ernährt, also keine feste Nahrung mehr zu sich genommen und benötige eigentlich auch keine Flüssigkeit. Trotzdem verliere er nicht auffällig an Gewicht und fühle sich gesund und sehr vital. Versorgt werde er von einer ätherischen Lichtenergie, dem so genannten Prana.

Um seine Behauptungen zu beweisen, unterzog sich Werner 2004 einem klinisch überwachten Experiment, in dem er zehn Tage lang keine feste Nahrung zu sich nahm und lediglich ungesüßten Tee trank, während seine Körperfunktionen permanent überwacht wurden.

Im Fachjournal Forschende Komplementärmedizin (FoKom) hat eine Expertengruppe unter Peter Heusser und Ursula Wolf vom Institut für Komplementärmedizin an der Uni Bern, Hans-Martin Vonwiller vom Berner Lindenhof Hospital, Nadine Masserli vom University College in London und Kurt Laederach-Hofmann vom Inselspital in Bern, nun die Ergebnisse dieses Experiments ausgewertet und kommen zu einer ernüchternden Einschätzung zur "Ernährung mit 'Licht und Wasser'" ("Nutrition with 'Light and Water'? In Strict isolation for 10 Days without Food - a Critical Case Study" (FoKom 4/08).

Während des von der Ethikkommission des Kanton Berns genehmigten Experiments erhielt Werner zwar eine beliebige Menge ungezuckerten Tees, jedoch absolut keine Kalorienzufuhr.

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Werner täglich durchschnittlich 0,26 kg abnahm, hinzu eine "persistierende Ketonurie", also dauerhaftes Auftreten übernormaler Mengen von Ketonkörpern (Acetessigsäure und Betahydroxybutyrsäure) oder Aceton im Urin, zeigte und zudem eine bis zu 3-fache Erhöhung der freien Fettsäuren im Plasma sowie initial einen sekundären Hyperaldosteronismus (ein Krankheitsbild, bei dem zu viel des so genannten Dursthormons Aldosteron gebildet wird) aufzeigte. Außerdem, so die Studie, nahm die körperliche Leistungsfähigkeit des Probanden ab, obwohl er psychisch stabil blieb und selbst keine relevanten Veränderungen aufzeigte.

Zusammenfassend kommt das Expertenteam zu dem Schluss, dass "die vorliegenden Befunde zeigen, dass sich der Patient im Fastenstatus II befand und die Option, sich von Licht zu ernähren, nicht erfüllte."

Mit anderen Worten: Werner hatte sich nach Einschätzung der Mediziner nicht von Licht, sondern von seinen eigenen Körperreserven ernährt. Dies belegte auch der
Stoffwechselzustand anhand der täglichen Blutwerte anhand dessen sich zeigte, dass ein Hungerzustand eingetreten war.

Die angesichts der Prozedur geringe Gewichtsabnahme von lediglich durchschnittlich 2,6 Kilogramm führen die Ärzte auf den Umstand zurück, dass Werner schon vorher intensiv gefastet hatte und sein Stoffwechsel auf Sparprogramm eingestellt war.

Schweizer Medien beschreiben die Reaktion von Michael Werner aufgrund der aktuellen Einschätzung als enttäuscht: "Ich habe nicht damit gerechnet." Die Studie, so Werner - der zuvor mit den Bedingungen des Experiments einverstanden war - sei falsch angelegt worden, denn schließlich ernähre er sich immer noch von Licht. Gleichzeitig bestätigt er gegenüber dem Schweizer "Tages-Anzeiger", dass er gelegentlich ein wenig Schokolade esse.

Kritik an der Lichternährung kam besonders Ende der 1990er Jahre auf, nachdem ein Test mit der Verbreiterin des Lichtnahrungskonzepts Jasmuseen von der begleitenden Ärztin abgebrochen wurde, da die Probandin laut Dr. Beres Wenck lebensgefährlich dehydrierte und zusehends an Gewicht verlor. Jasmuheen selbst gab an, sich weiterhin gesund und vital zu fühlen. Zahlreiche Nachahmungen ihrer Anhänger führten zu gesundheitlichen Schäden und in drei Fällen sogar zum Tod. Laut Jasmuheen zeige dies, dass die Prozedur unter falschen Bedingungen durchgeführt wurde und lehnte selbst eine moralische Verantwortung für die Todesfälle ab. Auch polizeiliche Untersuchungen gegen ihre Person, konnten ihr keine direkte Schuld an den Ereignissen nachweisen.
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15.03.2010, 09:37
Beitrag #5
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
ich sehe da einige Mängel in der Studie mit Dr. Michael Werner. Auch halte ich die Schlussfolgerung für den geringen Gewichtsverlust für an den Haaren herbeigezogen. In einer Studie findet man immer genau das, was man finden will. Im Fall von Dr. Michael Werner wollte man nachweisen, dass er sich nicht von Lichtnahrung ernährt. Also war auch alles auf diesen Nachweis ausgerichtet.

Was ist mit den beglaubigten Fällen aus der Vergangenheit?

Therese Neumann
Die im süddeutschen Konnersreuth 1898 geborene Therese Neumann hörte noch vor ihrem dreißigsten Lebensjahr auf zu essen und zu trinken. Sie nahm nur den "8. Teil einer kleinen Hostie und täglich ungefähr 3 Kubikzentimeter Wasser [zum Schlucken der heiligen Hostie]" zu sich und hielt diesen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit während 35 Jahren bis zu ihrem Tode aufrecht (Steiner 1977). Da sie gleichzeitig stigmatisiert war, das heißt die sogenannten Wundmale Christi aufwies, erregte sie bald großes Aufsehen in der Öffentlichkeit. Das veranlasste den zuständigen Bischof in Regensburg, sie einer strengen Beobachtung und Besuchsregelung zu unterwerfen. Unter anderem mussten sich vier unbescholtene Ordensfrauen eidesstattlich verpflichten, Therese Neumann während einer 15-tägigen Beobachtungszeit im Juli 1927 ununterbrochen zu zweit zu überwachen und sie keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Sie durften die Frau nur mit einem angefeuchteten Lappen "waschen", und in ihrem Zimmer durfte keinerlei Nahrung oder Flüssigkeit aufbewahrt werden. Die vier Ordensschwestern sagten unter Eid aus, dass die Beobachtete während der 15 Tage außer dem erwähnten Krümel einer Hostie und den drei Kubikzentimetern Wasser keinerlei Nahrung oder Flüssigkeit aufgenommen habe.

Bei Beobachtungsbeginn wog Therese Neumann 55 Kilogramm; am ersten Freitag, als die Wundmale bluteten, verlor sie 4 Kilogramm, und im Laufe der folgenden Woche erholte sich das Gewicht ohne Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr wieder auf 54 Kilo. Der gleiche Vorgang wiederholte sich in der zweiten Beobachtungswoche, und bei Abschluss der Beobachtungszeit wog Frau Neumann wieder 55 Kilogramm.

Für die ärztliche Überwachung und Beurteilung der Untersuchung wurde nicht nur ein Sanitätsrat verpflichtet, sondern ebenfalls ein reformierter Medizinprofessor der Universität Erlangen, der die Ergebnisse 1927 in der Münchner Medizinischen Wochenschrift Nr. 46 veröffentlichte. Sowohl für die Nahrungslosigkeit wie für die Blutungen wurde Betrug als denkbare Ursache ausgeschlossen (Steiner 1977).

Niklaus von Flüe (1417-1487)
Niklaus von Flüe (1417-1487), meist Bruder Klaus genannt, hat nach seiner erfolgreichen weltlichen Karriere als Bauer, Offizier und Politiker im Alter von fünfzig Jahren Familie und Hof verlassen und nach einer tiefgreifenden mystischen Erfahrung die folgenden zwanzig Jahre bis zu seinem Tod ohne Essen und Trinken gelebt. Schon damals nahm man das Phänomen der Nahrungslosigkeit nicht einfach unkritisch zur Kenntnis. Relativ fern von unserer gegenwärtig noch immer vorherrschenden materialistischen Weltanschauung standen doch viele Zeitgenossen der Nahrungslosigkeit des später heilig gesprochenen Niklaus skeptisch gegenüber. Man beauftragte deshalb eine Anzahl junger Männer, den Zugang zur Schlucht während eines Monats hermetisch abzuriegeln, um allfälligen heimlichen Schmuggel von Essen und Trinken insbesondere während der Nacht auszuschließen. Trotz dieser Überwachung ließen sich verschiedene bekannte Persönlichkeiten nicht von ihrer Skepsis abbringen. Ein Gesandter des Bischofs von Konstanz wollte auf eigene Faust Niklaus des Betrugs überführen, indem er ihn zum Essen zu zwingen versuchte. Um sich seinem geistlichen Herrn gegenüber gehorsam zu zeigen, versuchte der fromme Gottesmann tatsächlich zu essen. Da sich aber sein Organismus durch die lange Nahrungslosigkeit verändert hatte, endete der Versuch zu essen in einem Fiasko und einer Beinahekatastrophe, und der Geistliche aus Konstanz musste unverrichteter Dinge wieder abziehen. Ob er seine Überzeugung geändert hat, wird nicht berichtet (Hemleben 1977).

Beides stammt aus dem Vorwort zu dem Buch Leben durch Lichtnahrung von Dr. Michael Werner. Geschrieben durch Dr. Jakob Bösch.

Weitere Personen die ausschliesslich mit Lichtnahrung lebten sind Pater Pio, Yogi Yogananda oder Judith von Halle.

Es ist aus meiner Sicht unbestreitbar, dass Leben durch Lichtnahrung möglich ist nur muss man sich von aufgesetzten Denkmustern lösen. Das Dr. Michael Werner mit der Studie aus 2004 indirekt Betrug unterstellt wird, finde ich enttäuschend. Wer ihn einmal in einem Vortrag gesehen hat, wird schnell fühlen, dass er nicht betrügt. Es geht Dr. Michael Werner nicht darum den Menschen nahezulegen, aufzuhören zu essen, sondern anzufangen anders zu denken.

ShanaLeana, Kontaktdaten zu Dr. Michael Werner habe ich nicht gefunden. Michael Werner hat das im deutschsprachigen Raum bekannteste Buch zur Lichtnahrung auf den Markt gebracht. Vielleicht magst Du es ja mal lesen.
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24.04.2010, 22:54
Beitrag #6
Re: lichtnahrung dr. michael werner
 
hallo die vom Goetheanum habe ich besucht, die sind Illuminatis für mich. Wer die Ley Lines von Mutter Erde manipuliert ist für mich von der dunklen Seite.

Aber ich weiss man kann Leben ohne Essen und trinken, weil die Illuminatis alles verseucht und vergiftet haben. Dies hat mir ein ehemaliges Mitglied der Schweine Garde, äh ich meinte Schweizer Garde gesagt der hier bei uns ins Dorf gezogen ist um böse Energie zu verbreiten.

Es sagte auch wenn wir wüssten was alles im Essen ist würden wir nichts mehr essen. Das ist mir bekannt und ich weiss es schon lange, darum esse ich keine Tiere mehr und ich werde die nächsten Wochen in den Wald gehen, meditieren mit den Baumgeistern und ganz aufhören mit Essen und Trinken, ich weiss es reinigt den Körper und Geist und macht alles noch viel klarer obwohl ich geistig schon sehr viel sehe.

Ich werde euch dann berichten was mir passiert ich vertraue auf Gott aber einem studierten Arzt oder Illuminati der sich Antrophrosof oder so nennt denen traue ich nie mehr, weil ich weiss was die treiben.

Also ich melde mich immer wieder hier wie es mir geht, im Geiste kann ich schon ganz vieles herstellen, mein Ziel ist es auch zu manifestieren in der 3. Dimension, dann kann ich das Geld System austricksen und es allen Menschen beibringen die ich kenne.

Liebe Grüsse und schau dir das Goetheanum in Dornach mal genauer an, was DARUM herum gemacht wird und wo die Ley Lines hin gehen. DOch ich habe alles geheilt da ausser die Seelen die da drinnen hocken und gegen Gott einen Krieg führen.

PS ich kenne den inkarnierten Goethe der ist eine tolle Seele und hat mir viel geholfen.

Licht und Liebe

Daniel


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25.04.2010, 21:05
Beitrag #7
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
Na da bin ja mal gespannt, was du Daniel zu berichten hast, wenn du nichts mehr Festes zu dir nimmst. Das ist ein spannendes Thema, was sich zuverfolgen lohnt. Ich für mich, kann es mir noch nicht vorstellen.

Licht und Liebe
leuchtturm
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26.04.2010, 13:04
Beitrag #8
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
Hallo sandoor,

das muss ja ne wilde Truppe bei Dir sein. Gandhi, Goethe, Buddha. Bei Dir scheint sich ja alles rum zu treiben, was Rang und Namen hat. Wenn der Erich Honecker bei Dir vorbei schaut, dann grüß ihn mal lieb von mir. Den kenne ich noch von früher, als ich ganz klein war.
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26.04.2010, 17:30
Beitrag #9
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
Jeder inkarniert immer wieder das ist ein kosmisches Naturgesetz, wenn die Menschen wieder daran glauben würden, dann würden sie aufhören Kriege zu führen und alles auszubeuten.

Man kann sich über alles lustig machen, das ist die Angst, ich weiss darum immer schön Witze machen. Ich mag nur Witze, die wirklich lustig sind, von Herzen. Keine Angstwitze.

Lieber Gruss und ich melde mich in 3 Tagen ich weiss es geht ohne Essen, alles ist Lüge was wir hier leben, darum lieber über alle lustig machen, die die Wahrheit sehen.

Na es kommt alles auf einem zurück was man aussendet.
Licht und Liebe

Daniel


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26.04.2010, 23:59
Beitrag #10
Re: lichtnahrung dr. michael werner  
Lieber Sandoor,

ja viele werden dich für verrückt halten, naja manches ist auch für mich ein bisl zu vielSmile, aber das mit der Lichtnahrung finde ich schon sehr aufregend. Wie gehst du vor? Besondere Einstimmung oder vorher entschlacken?

Licht und Liebe
Shana Leana
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17.05.2010, 13:50
Beitrag #11
Re: lichtnahrung dr. michael werner
 
(24.04.2010 22:54)Sandoor888 schrieb:  ...ich werde die nächsten Wochen in den Wald gehen, meditieren mit den Baumgeistern und ganz aufhören mit Essen und Trinken, ich weiss es reinigt den Körper und Geist und macht alles noch viel klarer obwohl ich geistig schon sehr viel sehe.

Ich werde euch dann berichten was mir passiert ich vertraue auf Gott...

Also ich melde mich immer wieder hier wie es mir geht, im Geiste kann ich schon ganz vieles herstellen, mein Ziel ist es auch zu manifestieren in der 3. Dimension, dann kann ich das Geld System austricksen und es allen Menschen beibringen die ich kenne.

Was ist daraus geworden? Hast Du versucht, von Lichtnahrung zu leben?
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