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Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen


28.05.2011, 11:30
Beitrag #1

Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen

 
Hallo liebe Leser und Selbstheiler,

Eines meiner Hauptthemen, das mich schon seit meiner Kindheit begleitet, ist meine Schwierigkeit mit dem Sehen (kurzsichtig mit Hornhautverkrümmung, ca. 2-4 Dioptrien). Seit einigen Monaten habe ich zunehmend Probleme mit dem linken Auge und bemerkte irgendwann, dass diese nachlassen, wenn ich meine Brille abnehme. Dies hat mich dazu gebracht, mich mit dem Sehen intensiver auseinanderzusetzen, was mir einige neue interessante Erkenntnisse gebracht hat. So z.B., dass ich bisher kaum einzelne Objekte bewusst wahrgenommen und differenziert habe (z.B. Baum, Tasse, Haus, Auto etc.), oder auch, dass ich kaum meine Wahrnehmung und Präsenz in die Ferne sende, sondern dazu neige, mich auf einen engen Raum wenige (Zenti)Meter um mich herum zurückzuziehen. Wenn ich heute zurückblicke, fällt mir auf, dass meine "Sehschwäche" in etwa zu der Zeit festgestellt wurde, als das Lesen Teil meines Lebens wurde. Das Lesen / Betrachten von Schriftzeichen fühlt sich für mich als ein völlig anderer Sehprozess an, als das Betrachten von räumlichen Objekten (wie oben beschrieben).

Ich beobachte auch schon seit Jahren,dass die Sehschwäche keine Konstante ist, mit der ich eben leben muss. Vielmehr beobachte ich, dass diese sehr stark schwankt. Für mich fühlt sich das im Moment so an, als ob sich meine Augen bewegen wollen, aber durch die Brille, die sie ja in einen fest vorgegebenen optischen Rahmen zwängt, daran gehindert werden. Im Moment sitze ich ohne Brille am PC und kann problemlos diesen Beitrag schreiben :smilie_pc_157:

Vor einigen Jahren, als mal wieder eine neue Brille anstand, habe ich ein Experiment gewagt, und meinem Optiker gesagt, er solle auf beiden Augen eine halbe Dioptrie weniger machen (der guckte nur ungläubig). Dies hatte zur Folge, dass mein Augenarzt bei der letzten Untersuchung vor etwa einem halben Jahr tatsächlich auch eine Verbesserung um eben diesen Wert auf dem rechten Auge gemessen hatte. Also ein Wegweiser mehr, dass man so eine Kurzsichtigkeit eben nicht einfach hinnehmen muss, sondern eine Heilung möglich ist.

Am interessantesten an der ganzen Geschichte finde ich bisher die neuen Erkenntnisse, die dadurch zustande kamen, dass ich mich mit der Thematik des Sehens auseinandergesetzt habe. Bin schon gespannt, wo mich diese Wegweiser hinführen wollen :smilie_out_077:

Herzlichst,
Michael
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28.05.2011, 20:56
Beitrag #2
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Hier noch ein paar Zahlen:

Ausgangssituation vor etwa 5 Jahren:
R -3,25 -1,75 (Sphär. | Cyl.)
L -3,50 -3,50

Aktuelle Brille (1/2 Diopt. schwächer)
R -2,75 -1,25
L -3,00 -3,00

Augenarzt Dez 2008
R -3,25 -1,25
L -3,25 -2,75

Augenarzt Jan 2011
R -2,25 -1,50
L -2,75 -3,00

Messung Mai 2011
R -2,50 0,75 -1,25
L -2,50 1,00 -2,75

Zielwerte für neue Brille
R -2,00 -0,75
L -2,00 -2,00

Das wäre dann zur Ausgangssituation eine Verbesserung von insgesamt etwa 4 Dioptrien.

Michael
:smilie_out_077:
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28.05.2011, 21:51
Beitrag #3
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Lieber Michael,

dein Beitrag finde ich sehr spannnend. Sehr schön schreibst du über deine eingeengte Wahrnehmung und deine Fixierung auf den nahen Bereich, um dich herum.

Auch ich habe meine Werte über die vergangenen Jahren reduzieren können im Bereich der Kurzsichtigkeit, Astikorrektur (cyl)zur Zeit 0, statt früher 1,75..

Dein linkes Auge zeigt einen relativ hohen Cylinderwert an. Nach deinen Äußerungen begann das Brille tragen erst in der Schulzeit..
Mein Ratschlag suche einen guten Ostheopathen auf, dem gleich bewußt ist, wenn du das Thema hoher Cylinderwert und Myopie ansprichst. Ansätze in der Behandlung ist Spannungslösung oft in der Stirn und Blockadenlösung in dem Bereich der Wirbelsäule-Becken.

Weiter so, du schaffst dein Ziel!

Herzlichst
SL
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28.05.2011, 22:30
Beitrag #4
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Hallo Shana'Leana,

vielen Dank für den Tipp mit dem Osteopathen. Diesen Zusammenhang habe ich noch gar nicht in Betracht gezogen. Jetzt wo du es sagst, fällt mir auf, dass sich im letzten halben Jahr auch mein Biss geändert hat. Seit ca. drei Jahren hatte ich immer wieder mal eine Knirscherschiene, damit ich mir nachts meine Zähne nicht ruiniere. Vor etwa einem halben Jahr passten auf einmal meine hinteren Backenzähne auf der linken Seite nicht mehr zusammen. Ich konnte dann zwei drei Monate lang nicht mehr vernünftig kauen. Irgend wie scheint da der ganze Kiefer in Bewegung gekommen zu sein und ist inzwischen ein kleines Stück auf die rechte Seite gewandert, so dass ich wieder kauen kann, aber eben im Moment mehr auf der rechten Seite. Die starken Veränderungen am linken Auge vielen mir auch erst in den letzten Monaten auf und könnten daher mit der Bissänderung zusammen hängen.

Weiterhin habe ich auch "noch" einen leicht schiefen Hals. Könnte von einem Unfall in meiner späten Jugend herrühren, aber genau so gut auch erblich oder karmisch begründet sein. Bei einem Osteopathen war ich damit auch noch nie.

Spannend, das Thema Augen und Sehen bekommt damit noch eine weitere Dimension Smile

Wie finde ich am besten einen guten Osteopathen?

Michael
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28.05.2011, 22:53
Beitrag #5
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Hallo liebe Leser und Selbstheiler,

ich möchte hier auch noch kurz meine Erfahrungen beim Optiker vergangene Woche teilen. Ich hatte mal wieder alle Mühe, mit meinem Anliegen durchzukommen, nämlich eine Brille zu bekommen, die schwächer als die gemessenen Werte ist. Dafür scheint es im main stream einfach noch keine Realität zu geben *gg*

Die haben natürlich erst mal meine Augen vermessen. Interessant waren die Werte des Schnelltests (das sind auch die, die ich oben aufgeführt habe), welche relativ gut ausgefallen sind. Danach kam die klassische Methode. Im dunklen Kämmerlein mit spärlichem Neonlich durch den Linsenaparat schauen und versuchen, die Buchstaben auf auf der Leinwand zu entziffern. Dabei hat sich mein linkes Auge dermaßen verkrampft, dass die gemessenen Werte immer schlechter wurde und sie am Ende meinte, dass sie das Auge nicht einstellen könne und ich doch besser nochmals beim Augenarzt vorbei schauen solle. Davor erzählte ich der Optikerin noch, dass sich meine Sehschärfe verbessert, wenn sich meine Augen viel bewegen und wenn ich einen starken Tränenfilm habe. Das Starren durch den Apparat hat da aber genau das gegenteil von beidem bewirkt.

Interessant war auch die Bemerkung, dass ich mit einer 0,5 Dioptrien schwächeren Brille nicht mehr autofahren darf. Aber mit meiner aktuellen Brille die inzwischen zu stark ist schon?? Da ist mir das ganze Dilemma erst mal bewusst geworden, dass durch die bisherige Vorgehensweise, nur den aktuell gemessenen (Tagesform) Dioptrienwert in eine Brille zu gießen, die Augen der Menschheit kaum eine Chance haben, sich zu verbessern.

Meine wesentlichen Erkenntnisse an diesem Tag waren auf jeden Fall:
  • Viel Bewegung der Augen und ein starker Tränenfilm verbessern bei mir die Sehleistung
  • eine Brille ist eher hinderlich für eine Verbesserung der Sehleistung, außer sie wird ständig überprüft und den neuen Gegebenheiten angepasst.

Herzlichst,
Michael
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29.05.2011, 00:09
Beitrag #6
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen
 
Hi,

ich muss echt lachen über deine Erfahrungen beim Optiker.
Das nächste mal kommst zu mir ;-)), da bekommst deine Werte die dir gut tun.
Ich mache mit meinen Klienten vor einer Augenprüfung sehr oft erst mal Entspannung über Atmung oder die mich schon kennen über Bewegung.

Übrigends wenn eine Augenprüfung im Dunkeln durchgeführt wird, würde ich aus heutiger Sicht weglaufen-vor 10 Jahren habe ich das auch noch so geprüft.
Im Dunkeln kommen oftmals höhere Minuswerte raus und vor den starren Geräten, besser ist immer die alte Messbrille, sitzt man sowieso wie auf dem Abschusss-Sessel!!!
Also super gute Intuition, die du da an den Tag legst.

Beim Ostheopathen ist es schon schwierig, wenn man sich alleine auf die Suche macht.
Ich entscheide beim Ratschlag zwischen zwei unterschiedlichen Arbeitsmethoden..
Die eine Richtung arbeitet in vielen Anwendungen schon tief energetisch, und die andere Richtung hat einen Master Abschluss und den machen dann wirklich nur diejenigen, die sich richtig reinhängen. Das Herz muss in beiden Richtungen für die Ostheopathie schlagen und der Behandler sollte in seiner Arbeit darin bedingungslos aufgehen.
Ich kann dir daher nur regional Tipps geben :-(

Herzliche Grüße
SL
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29.05.2011, 10:57
Beitrag #7
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Wo ist deine Region? Ich komme aus dem Raum Tübingen - Stuttgart
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30.05.2011, 18:36
Beitrag #8
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Hallo sandimschuh,

Ich danke dir von Herzen. Du hast meine Theorie bewiesen, die ich mir ebenfalls geschaffen habe. Jedoch hast du es im Gegensatz zu mir wirklich durchgezogen und deinen Beweis gefunden. Und ich meinen auch durch dich. Dankeschön! Smile

Zitat:Sehr schön schreibst du über deine eingeengte Wahrnehmung und deine Fixierung auf den nahen Bereich, um dich herum.
Ja, auch das kann ich bei mir bestätigen. Ich bin ein Mensch, der nicht oft in die Ferne sieht, ich fokusiere mich eher auf das, was um mich herum ist. Quasi als ob mich bereits der kleine Bruchteil überfordern würde.
(Bin ebenfalls Kurzzichtiger Brillenträger)

Zitat:Mein Ratschlag suche einen guten Ostheopathen auf, dem gleich bewußt ist, wenn du das Thema hoher Cylinderwert und Myopie ansprichst. Ansätze in der Behandlung ist Spannungslösung oft in der Stirn und Blockadenlösung in dem Bereich der Wirbelsäule-Becken.
Sehr interessant. Das zeigt auch mal wieder auf, dass Stress alles andere als gut ist.

[QUOTE9
Interessant war auch die Bemerkung, dass ich mit einer 0,5 Dioptrien schwächeren Brille nicht mehr autofahren darf.[/QUOTE]
^^ Ich habe mich schon im ersten Beitrag von dir gewundert, dass du das Thema nicht angesprochen hast. Genau hier liegt nämlich die Problematik. Andere wollen einen immer einreden / immer viel besser wissen, was für einen selbst am besten ist, wie man selbst.

Auch weiterhin wünsche ich dir viel Spaß & Erfolg! Smile

Alles Liebe! Smile

Wir sind für alles verantwortlich, was geschieht und sollten deshalb aus Liebe handeln und unsere innere Stimme sprechen lassen. Der Schlüssel zum wahren Leben hat jeder in der Hand und die Türe steht bereits weit offen. :heart:
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30.05.2011, 21:24
Beitrag #9
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Hallo Seelenspiegel,

Zitat:Ich bin ein Mensch, der nicht oft in die Ferne sieht, ich fokusiere mich eher auf das, was um mich herum ist. Quasi als ob mich bereits der kleine Bruchteil überfordern würde.

Bingo! Ich glaube, das ist nochmals ein wichtiger Punkt. Bei mir ist es nämlich auch so, dass ich mich oft/schnell überfordert fühle, was aber vor allem damit zusammen häng, dass ich mir schwer tue, Grenzen zu setzen und diese deutlich zu machen. Bin eben auch einer, der unter dem Gutmütigkeitssyndrom leidet und allzu schnell was durchgehen lässt Dodgy

Mir kommt da nun die Idee, dass Kurzsichtigkeit sozusagen eine "falsche" antrainierte Strategie ist, um sich zu schützen. Falsch in Bezug auf dass sie eben ein ungeeigneter Ersatz für die fehlenden Grenzen ist.

Herzlichst,
Michael
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30.05.2011, 21:32
Beitrag #10
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
noch eine kleine Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag:

Interessant wäre auch die Frage, woher diese Unfähigkeit Grenzen zusetzen kommt und warum es in der heutigen Zeit so viele Menschen gibt, die davon betroffen sind.

Michael
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30.05.2011, 23:14
Beitrag #11
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen
 
... vielleicht, weil ich mich fürchte, in meine Macht zu gehen, da ich mich vor den Konsequenzen fürchte??
... hat "in die Macht gehen" und handeln nicht sowieso immer Konsequenzen. Wenn wir aktiv etwas tun/verändern, erzeugt das doch immer eine Wirkung als Konsequenz
... Daraus folgere ich, dass ich mich wohl eher davor fürchte, wie die Konsequenz ausfallen könnte

Was heißt das jetzt konkret in Bezug auf die Grenzen? Wenn ich etwas nicht möchte, oder mir etwas nicht gut tut, ist es ok, dies jeder Zeit zu äußern und wenn nötig auch laut zu werden. Wenn sich dann jemand dadurch verletzt fühlt, habe ich ihn nicht verletzt. Denn meine Absicht war ja nicht, ihm einen Schaden zuzufügen, sondern meine Grenzen deutlich zu machen.

Hmm... da taucht nun auch noch die Angst auf, jemanden mit meinem Handeln (Grenzen setzen) schädigen zu können. Doch wenn ich mir bewusst mache, was meine Absicht ist, kann ich niemanden damit wirklich schädigen. Und falls sich dadurch dennoch jemand verletzt fühlt, liegt es an der Art und Weise, wie er mit der Situation umgeht und was er für sich daraus macht.

Irgend wie scheint es hier verstärkt um Ängste zu gehen.

(hab nur mal laut vor mich hingedacht)

Herzlichst,
Michael
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30.05.2011, 23:19
Beitrag #12
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
zum Grenzen setzen: ... wie oft lässt man sich z.B. auf etwas ein, nur um die Gefühle eines anderen nicht zu verletzt?
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30.05.2011, 23:52
Beitrag #13
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Grenzen setzen, sich selbst zu schützen, um nicht von anderen unbewußt ausgelaugt zu werden.. genau das war heute mal wieder ein großes Thema in einer meiner "Sitzungen"

Ja, ihr seid auf dem richtigen Weg und wenn ihr weiter geht, dann kommt die notwendige Gelassenheit, durch euer Vertrauen zu euch selbst und somit könnt ihr los lassen oder auch Spannung lösen

Kurzsichtigkeit hat "fast" immer etwas mit erhöhter Spannung zu tun, selbst geschaffener Druck (auch wenn man die Ursache gern im außen sucht ;-))

Meine Region ist Thüringen. Stuttgart ist schon recht weit, aber wer weiß.. Bisher reisen die weitesten aus Nürnberg an, grins.

Liebe Grüße
SL
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31.05.2011, 21:11
Beitrag #14
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Mal sehen, wie weit ich auf meinem Weg komme. Bei Bedarf reise ich gerne auch mal nach Thüringen, wenn ich dort die geeignete Hilfestellung finde Smile

Um meine Gedanken zum Thema Grenzen noch zu Ende zu bringen:
Ich habe noch etwas über dieses Thema nachgedacht. Wen wir ein übertreten unserer Grenzen zulassen führt das doch unter anderem auch dazu, dass wir uns verwinden und verdrehen, verspannen, verbiegen und krümmen, da wir uns nicht wohl dabei fühlen. Zähneknirschend tun wir dann doch etwas, was wir gar nicht wollen. Haben wir hier nicht schon Ursachen für die Verspannungen, Schiefstellungen und Blockaden gefunden, die sich schließlich auch auf körperlicher Ebene manifestieren?

Somit sollte neben einer Behandlung auf körperlich/geistiger Ebene wie z.B. durch Osteopathie, geistige (Wirbelsäulen-)Aufrichtung etc. immer auch eine Persönlichkeitsentwicklung mit einher gehen, damit wir lernen, aufrichtig zu uns selber zu sein. Aufrichtung von Innen und Außen so zusagen Smile

Übrigens, ich bin heute auch noch auf das Thema Atlas-Korrektur gestoßen, welches ich recht interessant finde, vor allem auch wegen meinem schiefen Hals. Hat jemand damit erfahrungen und für welche Thematik steht der Atlas-Wirbel?

Herzlichst,
Michael
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01.06.2011, 14:28
Beitrag #15
Re: Kurzsichtigkeit und Wahrnehmung - Meine Erfahrungen  
Naja, über die Gründe kann man endlos philosophieren.
Zitat:Bin eben auch einer, der unter dem Gutmütigkeitssyndrom leidet und allzu schnell was durchgehen lässt Dodgy
Aber das hat nichts mit einer falschen Einstellung zu tun. So sollte jeder Mensch sein. Die anderen leiden unter ihrer Einstellung, wir haben die richtige Wink Denke daran und lebe danach.
Wenn dich jemand nur ausnutzt, dann ziehe einen klaren Strich und sag nein. Ansonsten bleib wie du bist, sozusagen. Wink

Alles Liebe! Smile

Wir sind für alles verantwortlich, was geschieht und sollten deshalb aus Liebe handeln und unsere innere Stimme sprechen lassen. Der Schlüssel zum wahren Leben hat jeder in der Hand und die Türe steht bereits weit offen. :heart:
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