DNA verändern |
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07.02.2010, 23:01
Beitrag #1
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DNA verändern
Kann man durch äußere Einflüsse die DNA verändern? Ich habe vor längerer Zeit einen Artikel darüber gelesen, dass Menschen, die Hunger gelitten haben oder ein schreckliches Erlebnis hatten, diese Eindrücke vererben können.
Hat jemand von Euch schon einmal derartiges gehört? Wenn ja, wie muss man sich das vorstellen? Ist das auf eine Veränderung der DNA zurückzuführen? Wenn wäre das doch der Beweis, dass das Dogma, Vererbung geht nur in eine Richtung, gebrochen ist. Und das, obwohl in der Schule immer noch gelehrt wird, dass Vererbung nur durch auslesen der DNA stattfindet und äußerliche Einflüsse nicht rückkoppelnd die DNA verändern würden. Hat jemand von Euch schon mal etwas von Epigenetik gehört? |
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08.02.2010, 12:07
Beitrag #2
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Re: DNA verändern
Aus der GEO:
2004 untersuchte der Genetiker Michael Skinner von der Washington State University, wie sich ein in der Landwirtschaft häufig benutztes (in Deutschland allerdings nicht zugelassenes) Anti-Pilzmittel auf die Hodenbildung männlicher Ratten auswirkt. Der Befund wunderte ihn nicht sonderlich: Nager, die im Mutterleib einer hohen Dosis dieses Giftes ausgesetzt waren, produzierten im späteren Leben weniger Spermien. Die Überraschung kam in der folgenden Generation: Auch die Enkel der exponierten Mütter produzierten weniger Spermien – obwohl das Pestizid nicht einen Buchstaben in der DNS verändert hatte. Schließlich trat der Defekt obendrein noch bei deren Kindern und Kindeskindern auf. Und inzwischen mehren sich die Hinweise, dass epigenetische Vererbung auch beim Menschen auftritt. Umweltbedingungen wirken sich also nicht nur auf die folgende Generation aus. Das das Experiment auf den Menschen übertragbar ist, wurde bereits nachgewiesen. Im November 2005 etwa präsentierte Marcus Pembrey, Genetiker am Londoner Institute of Child Health, auf einer Konferenz an der Duke University Aufsehen erregende Belege für diese These: Der Wissenschaftler hatte gemeinsam mit seinem schwedischen Kollegen Lars Olov Bygren bis 1890 zurückreichende Aufzeichnungen über Ernte-Erträge, Lebensmittelpreise und Sterbefälle in einer abgelegenen Stadt Nordschwedens studiert. Dabei zeigte sich, dass die Enkel von Männern, deren Kindheit in eine Zeit des Überflusses fiel, mit größerer Wahrscheinlichkeit Diabetes entwickelten - verknüpft mit dem höheren Risiko eines frühen Todes. Das galt jedoch nur für die männliche Linie, die Enkeltöchter blieben verschont. Sie wiederum waren betroffen, wenn sich ihre Großmutter väterlicherseits überreich ernährt hatte. In diesem Fall kamen die Enkelsöhne gesund davon. Es wird also die Art der Ernährung vererbt!!! Insofern kann man seine DNA beeinflussen oder zumindest sind wir nicht einfach nur abhängig von ein paar Basen. Die Studien von Pembrey lassen vermuten: Ernährung, Verhalten und Umweltbedingungen der heute Lebenden haben einen immensen Einfluss auf die Gesundheit der Nachkommen – auch weit entfernter. Das bedeutet: Wir müssen in dieser Hinsicht Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder übernehmen. Entsprechend könnten einige heute verbreitete Krankheiten weit zurückliegende epigenetische Ursachen haben. Und weiter liest man dazu: Bei den Agouti-Mäusen gibt es ein Gen, das dazu führt, dass Agouti Mäuse fett, anfällig für Diabetes und Krebs werden. Obendrein haben sie ein gelbes Fell. Normalerweise sind sie klein, braun und gesund. Schuld dem Deffekt der kranken Mäuse ist das Agouti-Gen. Wird dieses Gen aktiv, entsteht die kranke Variante der Agouti-Maus. Nachkommen der kränklichen Mäuse werden durchweg ebenfalls kränklich, ebenso wie die Eltern. Diese Vererbung kann man jedoch durchbrechen, indem man die kränklichen Mäuse mit einer speziellen Diät füttert. Reich an Vitamin B12, Folsäure, Cholin und Betain. Mäuse, die das angereicherte Futter vor und während der Trächtigkeit verputzen, bringen überwiegend gesunden Nachwuchs zur Welt. Eine simple Ernährungsumstellung schaltet somit Gene dauerhaft an oder ab. Wie wir heute leben hat somit eine drastische Auswirkung auf unsere Nachkommen! |
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02.03.2010, 22:21
Beitrag #3
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Re: DNA verändern
Hallo ihr Lieben,
ich bin der Meinung das jeder im Sinne seiner Entwicklung zum Licht eine positive Änderung des Genmaterials bewirken kann. Da die meisten noch begrenzt in Raum und Zeit leben, können sie sich nicht vorstellen, dass hinter unserer Doppelhelix noch ein viel größeres Potential steckt. Lösen sich alt auferlegte Grenzen, so können wir mit einer 12 strangigen DNS durchaus mehr zwischen den Welten erfahren. Mit Sicherheit ist der ein oder andere schon auf direktem Weg dahin oder schon mittendrin dabei. Wer kann es für sich schon spüren? |
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25.09.2010, 19:15
Beitrag #4
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Re: DNA verändern
Also auch wenn der Artikel schon älter ist wollte ich nochmal meinen Senf dazu abgeben.
1) Epigenetik beschäftigt sich mit vererblichen Änderungen auf molekularer Ebene, die nicht mit Veränderungen der Dna-Sequenz zusammenhängen. Gene könne durch bestimmte Modifikationen wie zB Methylierung und Acetylierung aktiviert oder deaktiviert werden. Diese Modifikationen können durch gewisse Lebensumstände wie zB Hunger (oder andere Arten von Stress) ausgelöst und dann auch vererbt werden. Auf diesem relativ neuen Gebiet wird aktuell viel geforscht. 2) Ich habe schon öfters von Veränderung des Genoms durch "Lichtarbeit" gehört, halte davon allerdings nicht viel. Epigenetische Auswirkungen halte ich hingegen für sehr wahrscheinlich. Schließlich hat unser mentales und emotionales Befinden immer eine Auswirkung auf unseren Organismus. Aus meiner derzeitigen Perspektive halte ich Informationen über die Bildung von 12-strängiger DNA oder Ähnliches für den allergrößten Humbuk. Was soll das bewirken, und wie soll ein 12er-Strang chemisch (strukturell) überhaupt möglich sein? Von der DNA werden Proteine kodiert. Diese Information wird durch Ablesen eines der beiden Stränge verarbeitet. Ein Protein wird nicht toller, wenn seinem Code statt einem plötzlich 11 Stränge gegenüber liegen. Dazu kommt, dass nur 1-2% unserer DNA überhaupt kodierend ist. Denkbarer als der 12er Strang der wahrscheinlich ohnehin nicht in einen Zellkern passen würde, ist die Enstehung von neuer Information in den nicht kodierenden 99% unserer DNA durch Mutation. 3) Wenn wir eine innere Veränderung durch Meditation etc. spüren, dann kann man das bestimmt auch biologisch erklären; dabei auf DNA-Veränderungen zurückzugreifen finde ich allerdings überflüssig. Ich denke da habem ein paar Leute kräftig fantasiert, um ein neues Thema zu schaffen, über das man unnütze Vorträge halten und Bücher veröffentlichen kann. DAmit soll sich bitte niemand angegriffen fühlen. Ich denke, wenn wir meditieren oder Ähnliches, dann sollten wir dabei nicht Dinge wie die Entstehung von 12-strängiger DNA im Sinn haben, sondern eher glücklich zu werden. Was soll ich mit 12-strängiger DNA? Ich will nur Frieden und Glückseligkeit. |
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25.09.2010, 21:48
Beitrag #5
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Re: DNA verändern
Aus meiner Sicht gibt es so viele Grenzen, die wir uns selbst gesetzt haben und überwinden sollten. Aus diesem Grund arbeite ich an mir um selbst zu erfahren, was möglich ist und was nicht. Aus meiner derzeitigen Sicht sehe ich es auch so wie Du Lukas. Selbiges sehe ich auch bei solchen Vorhersagen wie 2012. Wenn es dann soweit ist und nichts passiert ist, versucht man wieder irgendwelche Erklärungen auf den Tisch zu bringen.
![]() Nebenbei bemerkt, herzlich willkommen im Forum. |
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26.09.2010, 20:28
Beitrag #6
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Re: DNA verändern
(25.09.2010 19:15)Lukas schrieb: Also auch wenn der Artikel schon älter ist wollte ich nochmal meinen Senf dazu abgeben. Wie erklärst Du aus dieser rein "wissenschaftlichen" Sichtweise den DNA Phantom Effekt? Die DNA scheint eben doch weitaus mehr zu sein, als ein Informationsstrang zum ablesen für die Produktion von Proteinen. |
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27.09.2010, 20:27
Beitrag #7
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Re: DNA verändern
Sehr interessant. Danke! Bei Gelegenheit werde ich mich ausführlich darüber informieren. Ich meinte ja nicht, dass es keine spirituelle Wahrehit hinter der Materie gibt. Ich meine nur, dass Leute sich gerne was einbilden oder was aufregendes erzählen, was sie in Meditation etc. erfahren haben möchten. Die Gefahr bei solchen Themen, der ich einige Suchende zum Opfer fallen sehe, ist dass man sich durch Nebeneffekte oder "Symptome" der spirituellen Entwicklung ablenken lässt, und dann diese direkt verfolgt, wobei vergessen wird, worum es eigentlich geht: Liebe zu entwickeln, Frieden zu finden, ein besserer Mensch zu werden....
Besonders fragwürdig finde ich halt dieses Thema der 12strängigen DNA, die nach meinem Wissen weder chemisch möglich ist, noch irgendeinen Sinn erfüllen würde. Das kann sich ja auch ganz anders verhalten, wichtig war mir oben gesagtes. Vllt war es etwas angreifend oder abwertend ausgedrückt, dafür möchte ich mich dann entschuldigen. |
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02.02.2011, 22:13
Beitrag #8
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Re: DNA verändern
hoi Lukas
![]() also >hier< gibts zwo wissenschftler, die Leute (analytische experten vielleicht??) suchen, um eine quantitative quantenfeldtheorie für ein 12 dimensionales teilchen und eine tensoranalysis für eine 12 dimensional erweiterte einsteinsche relativitätstheorie zu entwickeln. Cheerio und beste Grüße, SenCHa http://www.itp.uni-bremen.de/~noack/tensors.pdf http://www.physik.tu-dresden.de/itp/memb...f_2001.pdf :heart::heart: Aurea mediocritas ist eine win-win Situation [KT:2011]. |
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02.02.2011, 23:50
Beitrag #9
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Re: DNA verändern
Bruce Lipton hat zu diesem Thema einige interessante Bücher geschrieben.
Er geht aufgrund seiner Forschung mittlerweile davon aus daß die Zellen den Mensch (den Geist des Menschen) als "Gott" sehen und dessen "Instruktionen" und "Gesetzen" folgen. Eigentlich logisch daß es so sein muß...wie im Kleinen so im Großen. Versuche mal eine Parallele zur heutigen Situation zu ziehen Mal angenommen die Naturgesetze sind die Gesetze "Gottes" Die Erde steht für den menschlichen Körper. Der Mensch (die Zelle ) bricht aus der natürlichen Ordnung aus...das geht eine Zeitlang gut... die Bäume. das Wasser, die Luft (Fresszellen) versuchen so gut wie möglich den entstandenen Schaden auszubessern...der Mensch macht mit seiner Zerstörung weiter...andere Zellen werden angesteckt...die Fresszellen können die Krankheit nicht mehr aufhalten...die Krankheit bricht aus... sprich die Erde kollabiert Das würde zu dem Schluß führen, daß alle Krankheiten aufhören müssen wenn sich der Mensch wieder auf die natürliche Ordnung besinnt und nach ihr lebt. Die Zellen in seinem Körper müßten sich dann automatisch auf die neue Lebenseinstellung-/und Führung ausrichten da sie ihrem "Gott" folgen müssen. Demzufolge müßte sich auch die sg Junk-DNA entsprechend der Lebensweise degenerieren oder regenerieren So, jetzt habe ich einen geistigen Kollaps.... :smilie_krank_111: |
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03.02.2011, 00:29
Beitrag #10
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Re: DNA verändern
@anitra
Ich sehe das auch so, der Mikrokosmus steckt im Makrokosmos und umgekehrt. Wenn die Zelle und der daraus entstehenden Strukturen mit ihren Funktionen wieder ihre göttliche=schöpferische Norm oder auch natürliche Ordnung erhält, dann erfolgt Heilung. Im Grunde findet man genau das in den ganzen Heilmethoden wieder. Alles Liebe SL |
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03.02.2011, 07:56
Beitrag #11
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Re: DNA verändern
...und deswegen macht Feinstofflichkeit ja auch Sinn. Auf feinstofflicher Ebene ist das die Kraft, die alles zusammenhält. Informationen müssen nicht unbedingt elektromagnetisch weitergegeben werden, sondern eben auch über Schwingungen. Dieser DNS Phantomeffekt ist total interessant und wer sagt denn bitte, dass der Vergleich zwischen dem Wachstum des Universums und dem Wachstum einer einzelnen Zelle innerhalb eines Organismuses keine Ähnlichkeiten aufweist.
5% aller Materie, die die Kräfte aufbringen müssen, damit das Universum sich so langsam ausdehnt, wie es das tut sind nur sichtbar... oder wie war das? Junge, junge und wir denken, wir könnten empirisch irgendwas erklären... grandiose Selbstüberschätzung und Egofeierei selbstreflektierender Wesen, die sich immernoch als elementaren Mittelpunkt der Existenz sehen... :heart::heart: Aurea mediocritas ist eine win-win Situation [KT:2011]. |
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