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Depressionen was tun


19.01.2011, 11:45
Beitrag #1

Depressionen was tun

 
Was kann ich gegen Depressionen tun? Ich bin mir sicher das ich Depressionen habe. Medikamente möchte ich nicht nehmen.
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19.01.2011, 11:57
Beitrag #2
Re: Depressionen was tun  
Wie äußern sich deine Depressionen ?
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19.01.2011, 12:20
Beitrag #3
Re: Depressionen was tun  
Ich habe Selbstmordgedanken und keine Freude mehr am Leben. Jeden Tag der selbe Trott. Ein bescheidener Job. Wenn Die Sonne scheint und sich Menschen freuen kommen in mir Gefühle der Einsamkeit und Traurigkeit auf.
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19.01.2011, 12:37
Beitrag #4
Re: Depressionen was tun  
Hast du etwas was dein Leben bereichert oder ist alles gleich dumpf und trübe ?
(wenns Dir zu privat werden sollte gerne auch per PN)
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19.01.2011, 12:55
Beitrag #5
Re: Depressionen was tun  
Ich fühle eine sehr starke Einsamkeit. Auf der Arbeit habe ich jeden Tag Angst, ob ich den Anforderungen gewachsen bin. Als kurze Freude suche ich mir irgendwelche Konsumgüter, die danach in der Ecke liegen.
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19.01.2011, 15:37
Beitrag #6
Re: Depressionen was tun
 
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass sehr viele Menschen ( vor allem in Industrieländern ) unter Depressionen leiden.
Woran erkennt man Depressionen oder Menschen, die darunter leiden? Vielleicht wissen es viele Angehörige oder selbst Betroffene garnicht.
leuchtturm
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19.01.2011, 15:53
Beitrag #7
Re: Depressionen was tun  
In den letzten 100 Jahren haben sich Depressionen verdreifacht. Wir entfernen uns immer weiter von unserer naturgegebenen Lebensweise. Wen wundert es da, dass Depressionen im Vormarsch sind.
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19.01.2011, 16:02
Beitrag #8
Re: Depressionen was tun  
Depressionen lassen sich meiner Meinung nach oft am Gesicht eines Menschen erkennen. Die Augen sehen anfangs traurig aus, später werden sie trüb. Die Mundwinkel gehen tendenziell nach unten. Wenn das Lachen oder lächeln aufgesetzt ist, wenn kein natürliches Lachen aus dem Herzen kommt, dann spielt der Mensch eine Rolle nach außen. Hier ist Hilfe von Nöten oder lieber die Finger von lassen, sonst kann sich ein schwaches Persönchen schnell "anstecken".

Liebe Grüße
SL
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19.01.2011, 16:07
Beitrag #9
Re: Depressionen was tun  
Es ist sehr gut wenn jemand erkennt, das die Depression ihn gefangen hält. Am Ende hat fast jeder Mensch mal depressive Phasen, wichtig ist es zu erkennen.
Und dann am besten raus aus dem Alltag. Die Sonne und frische Luft geniesen, sich schöne Rituale schaffen und wenn es auch nur ein aufmunterndes Lied ist.
Schöne und nette Gespräche führen mit Menschen die einem gut tun.

Heart SL Heart
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19.01.2011, 16:52
Beitrag #10
Re: Depressionen was tun  
Aus astrologischer Sicht klopft bei einer Depression "Saturn" der "Hüter der Schwelle" an.
Saturn prüft ob man die Aufgaben der jeweiligen Bereiche gelöst hat. Wenn nicht überkommt einen das Gefühl der Sinnlosigkeit und der Leere, eindeutige Zeichen daß man an seinem Leben vorbeilebt.
Die erste große Saturnprüfung ist um das 28. Lebensjahr...da passieren meist größere Umbrüche oder Einschnitte.
Dann gehts weiter in kleineren siebener Schritten...also 35., 42., 49 Lebensjahr usw...
Die nächste große Überprüfung steht dann mit 56 an.
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19.01.2011, 17:17
Beitrag #11
Re: Depressionen was tun
 
Ich kenne Menschen die sich die Depression mit EFT weggeklopft haben. Dazu gibt es im Internet haufenweise Anleitungen, auch Videos auf Youtube.
Ich habe bei einem anderen emotionalen Problem sehr gute Erfahrungen mit "Dämonen füttern" gemacht. Wenn Du magst, kann ich Dir per PN eine Kurzanleitung schicken, wenn es Dich weiter interessiert, gibt es dazu ein Buch von Tsültrim Allione "Den Dämonen Nahrung geben".
Darüber hinaus gibt es jede Menge anderer energetischer Methoden (Ho ´oponopono, Z.Point, Emo Trance), die hilfreich sein können. Schau einfach was Dich anspricht und probiere aus.
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19.01.2011, 18:30
Beitrag #12
Re: Depressionen was tun  
Zitat:Ich habe Selbstmordgedanken und keine Freude mehr am Leben.
Kenne bzw. kannte ich. Wir verstehen uns. Und ich weiß auch, dass du keinen wirklichen Weg mehr siehst, kein Licht in dem dunklen Tunnel, in dem du dich befindest und der scheint endlos lange zu sein und nie aufzuhören.
Doch eins sage ich dir. Er hört auf, der Trick des unendlichen Tunnels ist, dass er dir nicht gesagt hat, dass du nur ein Streichholz anzünden musst und schon wird der gesamte Tunnel hell erstrahlt. Und dann siehst du auf einmal, dass rechts und links jede 10 Meter Notausgänge sind.

Zitat:Jeden Tag der selbe Trott. Ein bescheidener Job.
Jeder Tag war gleich, aber vor allem diese langweile. Und dann noch die Menschen, die einen nicht verstehen, die einfach nur blöd sind und keine Ahnung von der Welt haben. Und mit niemanden kann man reden.
Richtig? So dachte ich auch, jetzt hast du jemanden gefunden. Mehr als einen. Wir alle hier im Forum helfen dir, und ich sag dir eins: Ich werde jetzt jeden Tag mit dir schreiben und dir Tipps geben, du kannst mich jederzeit gerne anschreiben, egal bei welchen Problem, ich helfe dir wirklich gerne. Nutze die Chance. Ich verstehe dich, wir können dich da rausholen, aber nur, wenn du das auch willst und auch etwas dazu hilfst. Ist schon eine wichtige Sache das auch zu sehen, verstehst du? Smile
Du kannst per PN schreiben oder öffentlich, je nachdem, wie du willst. Gerne gebe ich dir auch meine Email-Adresse, die checke ich eigentlich jeden Tag.

Zitat:Wenn Die Sonne scheint und sich Menschen freuen kommen in mir Gefühle der Einsamkeit und Traurigkeit auf.
Langsam wirds unheimlich. xD
Genau, genau, das dachte ich auch. Ich bin völlig alleine, niemand versteht mich, wie auch? Schließlich habe ich ja auch keine Freunde. Keine oberflächlichen und schon gleich keine wahren Freunde.
Aber ich bin dein Freund, wenn du willst. Wir alle sind das nämlich, so schnulzig es auch klingen mag, aber lassen wir die ganzen Regeln wegfallen, gibt es keine Feinde mehr und wir sehen die Wahrheit.

Viele sind er Realität vollkommen entrückt, so drücke ich es gerne aus, wenn jemand unzufrieden ist mit seinem Leben.

Aber wenn jemand depressiv ist, ist er schon wieder auf den Weg der Besserung, denn er sieht die Realität schon wieder. Du registrierst, dass dein Leben zur Zeit scheiße ist, du weißt, du bist unzufrieden. Weißt du wie wertvoll das ist, zu erkennen?

Ich kenne ewig viele Leute, die von sich selbst behaupten, glücklich zu sein und es in jeder Weise abstreiten, wenn man ihnen sagt: "Evt. denkst du mal anders.", "Warum bist du jemanden böse, der etwas vor einem Jahr gemacht hat? Bist du etwa perfekt?"
Dann erhalte ich Antworten wie "Du wirst auch noch erwachsen werden" oder "Manche werden nie erwachsen". Ja, letzterer Satz gefällt mir genial gut. Denn da sprechen die Leute mit sich selbst, die werden nämlich nicht "erwachsen", die sehen nicht, dass sie unglücklich sind und dass meine Ansicht besser ist.
(Damit will ich nicht sagen, dass ich die einzig richtige Ansicht habe, ich will damit sagen: Lass dich nicht von anderen unterkriegen, scheiß auf die anderen im Sinne von: Wenn dich jemand kritisiert, denke darüber nach, habe deine Meinung, gebe deine Meinung preis, aber wenn du siehst, dass die Diskussion zu nichts führt, dann lass es bleiben, vergiss es einfach und lebe dein Leben. Niemand hat das Recht, dir etwas vorzuschreiben, außer du dir selbst! Smile Und das ist es auch, was du tust.)

Wer Depressionen hat, hat sich selbst eingeengt. Es ist wichtig, sich einzugestehen, zu verstehen, dass man einen großen Fehler gemacht hat. Aber es ist auch wichtig zu verstehen, dass es KEIN Fehler war, denn du kannst aus der Vergangenheit, dem negativen wie den positiven, unendlich viel lernen! Wirklich, glaube mir.

Das ist nicht "nur" ein Sprichwort wenn jemand sagt: "Aus Fehlern muss man lernen" bzw. besser gesagt : "Aus Fehlern sollte man lernen", denn müssen tut man gar nichts.. außer man setzt sich dies selbst.
Verstehst du ?

Es ist wichtig, dass du nicht nur oberflächlich liest. Nehme dir ruhig mal Zeit, setze dich Abends gemütlich hin, lese meinen Text, nicht einmal, nicht zweimal, gar nicht. Verstehe meinen Text, darauf kommt es an. Verstehen wirst du ihn nur, wenn du dir Gedanken darüber machst, wenn du dich damit irgendwie identifizieren kannst, verstehst du?
Denke doch am besten an schlechte Ereignisse, auch wenn man diese gerne verdrängt. Es ist - und diesmal verwende ich ein MUSS, weil es hier wirklich mal eine Notwendigkeit ist, über seine Probleme nachzudenken.

Glaube mir, ich greife dich damit nicht an. Es ist nicht meine Absicht zu sagen, du bist ein Idiot. Sonst würde ich dir gar nicht erst schreiben, wenn ich so denken würde.

Wir sind doch alle das gleiche... jeder macht mal so eine Phase durch. Genauso wie mir geholfen wurde, will ich auch dir helfen und so gebe ich dir Tipps. Wir sollten miteinander reden, erzähle, was dich bedrückt, wie es angefangen hat.
Verareiten kann lange dauern, muss aber nicht.

Im übrigen bist du kein dummer Mensch. Du bist genial. Schon alleine wegen der Aussage, dass du keine Medikamente nehmen willst, sagt mir schon viel!
Was nämlich vielen nicht bekannt ist, ist folgendes: Antidepressiva oder andere Medis können Depris verstärken bzw. überdecken ja auch nur die Probleme, aber lösen sie nicht.
Lösen kannst du sie nur, indem du das Leben aus einen anderen Blickwinkel betrachtest, und das kannst du ganz einfach, indem du nachdenkst.

Hat man Depressionen, denkt man gerne nur negativ. Man steckt da einfach so drin. Man will auch gar nicht mehr positiv denken, warum auch? Was hilfts mir, wenn ich jetzt positiv denke, dann kann ich nur wieder fallen. Das verkrafte ich nicht mehr. Denkst du evt. so? Falls ja, dann denke mal über folgendes nach:
Wenn du dich jetzt umbringst, dann gehst du den Problemen auch nicht aus den Weg, evt. temporär, aber nicht für immer. Denn ob du es glaubst oder nicht - du kannst nicht sterben, du kannst evt. als Mensch sterben, dein jetziges Leben ändern, aber sieht man es so, stirbt man jede Sekunde. JETZT gerade und JETZT und JETZT. Weil man sich ja ständig verändert, kannst du mir folgen, lieber Jani? Smile

Ich weiß, wir sterben nicht. Wir haben schon immer existiert und werden auch immer existieren. Das ist in unserer Welt schwer nachvollziehbar für viele. Ich kann das auch nicht erklären, das kann niemand.
Das ist einfach etwas, das so ist. Ich habe es erfahren, ich war in der Unendlichkeit, nicht einmal, nicht zweimal, unendlich mal. Genau wie du!
Wir alle sehnen uns danach, deshalb sehnen sich auch Leute in kritischen Situationen nach Selbstmord.

Würden wir nicht unterbewusst wissen, dass es weitergeht, würde sich wohl niemand umbringen. Dann könnte man einfach abhauen, ein neues Leben beginnen, oder tun und lassen, was man will. Schließlich ist es völlig egal, ob ich ins Gefängnis muss oder nicht, denn am Ende existiere ich ja sowieso nicht mehr und kann mich auch nicht mehr an mich erinnern.

Das ist Quatsch. So ist es nicht. Für mich ist es zumindest nicht so und ob du das glaubst oder nicht, ist auch erstmal unwesentlich. Aber darüber nachdenken solltest du, das wird dir helfen ! Smile

Nein, wir sehen uns nach dieser Unendlichkeit. Nach dem Bewussten Leben.

Das bloße existieren, dass du auf der Welt sein darfst, ist schon so unendlich schön, dass man vor Freude in die Luft gehen könnte, als Metapher gesagt hehe Big Grin

Natürlich weiß ich, dass du das jetzt überhaupt nicht so empfindest. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass du nicht bewusst lebst. Evt. manchmal, aber nicht häufig genug.

Kennst du es, wenn du sehr müde bist und mal kurz einschläfst und nach ein paar Minuten wieder aufwachst, dann nimmst du Geräusche ein wenig anders wahr, das ganze Leben sieht kurz völlig anders aus, total verändert und doch gleich. Kennst du soetwas? Smile

Dann bist du bewusst, analysierst. Wir haben alle ein sehr starkes Vorstellungsvermögen. Denke mal intensiv an irgendeine Situation, du wirst feststellen, du versetzt dich in Gedanken in diese Situation und in diesem Augenblick nimmst du die Umwelt, um dich herum, sogut wie gar nicht mehr wahr.

Probiers jetzt wirklich mal aus. Denke an irgendwas....



................


Hast du?

Mach!

Denke z. B. an einen Vogel, der durch die Luft fliegt, wie er mit den Flügeln schlägt, spüre den Wind auf deiner Haut. Machs wirklich mal intensiv. Das ist kein Schwachsinn oder so. Das wird dir helfen.
Lass deinen negativen Gedanken keinen Platz... die waren lange genug da, jetzt wird es Zeit, dass sie auch mal wieder verschwinden. Also stelle dir die Situation mal intensiv vor, schließe evt. die Augen.

....

Hast du es jetzt gemacht? Smile Und wie wars? Das war doch was schönes, oder sogar wunderschön oder unfassbar? Das hängt nur davon ab, wie sehr du dir es vorstellst.

Wenn du dir denkst "Das kann ich mir nicht vorstellen" oder es nicht willst, wird es auch keine schöne Erfahrung sein, höchstens ganz oberflächlich. Ich kenne es... ich war sehr emotionslos, bin es heute teilweise immer noch.

Denn du musst wissen, dass Positive kann ohne das negative nicht existieren. Es hat schon einen Grund, warum du traurig bist, du bist unzufrieden mit deinem Leben, weil du deinen Willen nicht nachgegeben hast.
Denke bitte mal darüber nach, aber nur, wenn du auch Lust dazu hast.

Du wirst immer glücklich sein, wenn du deinen Willen nachgehst.

Und es ist keine Kunst, seinen Willen zu kennen. Du kennst ihn immer. Du hast dieses Thema erstellt, weil du es wolltest. Warum wolltest du es? Weil du dein Leben ändern willst. Warum willst du es ändern? Weil es nicht so schön läuft, wie du es gerne hättest. Kannst du es ändern? Wie gesagt - jeder Zeit! Glaube mir, das mit dem Tunnel ist wirklich so. Eigentlich ist es noch untertrieben. Alle Sekunde ist eine Türe da, du musst dich noch nichtmal bewegen körperlich, du musst dich nur gedanklich bewegen. Verstehst du?

Du magst dein Leben nicht? Dann denke darüber nach, was du nicht willst, warum du es nicht willst. Erstelle dir eine Liste und schreibe dir diese Punkte auf. Mach es jetzt. Bitte, wirklich. Mach es jetzt, oder wenn du jetzt zu müde bist morgen. Aber schiebe es nicht länger auf, sonst verstoßt du wieder gegen deinen Willen wenn du dir vornimmst, es noch heute oder morgen zu machen, aber ständig aufschiebst.

Kennst du ja vielleicht... dass du gerne Sachen aufschiebst? Ging mir auch so.

Eine Liste wird dir sehr viel weiterhelfen. Du musst sie ja nicht auf einmal vervollständigen, das verlangt niemand, und das wirst du auch nicht wirklich schaffen. Du musst erstmal etwas in deinen Gedanken rumgraben, etwas sortieren, dir klar werden

"Was will ich überhaupt? Was erwarte ich vom Leben? Was passt mir nicht? Und wie will ich es haben?"

Das schreist du dir auf, je länger deine Liste, desto besser. Egal, ob du jetzt 1000 Negatives aufschreibst und nur 100 positives oder umgekehrt, wichtig ist nur, dass du es tust. Smile

Und wenn du damit fertig bist... je nachdem wie viel Zeit du dir lassen willst. (Denke daran: In der Ruhe liegt die Kraft, aber den ersten Schritt musst du trotzdem machen! Dann bekommst du auch Schritte von anderen, die dir weiterhelfen Smile)

Dann denke darüber nach, wie du das ändern kannst. Du hast dir nun aufgeschrieben, was du alles errreichen willst, was du ändern willst, etc. schreibe dir alles auf, was dir nur so einfällt.

Mache aber bitte nicht andere dafür verantwortlich, dass du so bist, wie du heute bist.

Schuld. Ich habe in Vergangenheit viele Menschen gehört, die sich ständig gestreitet haben: "Aber daran bist doch nur du Schuld", "Das stimmt doch gar nicht! Hättest du nicht... wäre das nicht passiert", "Ja, warum ist es denn passiert, nur weil du dies und jenes getan hast", "Ach erzähl doch keinen Scheiß..."

Weißte wohin das führt? Entweder du machst das, dann mach es ganz oder gar nicht.



Wenn du es nämlich ganz machst, merkst du, dass WIRKLICH JEDER SCHULD HAT !

Jeder, auch ich habe daran Schuld, dass du Depressiv bist. Denn eine Sache hat zur anderen geführt.

Albert Einstein ist Schuld daran, dass viele Menschen heute krank sind wegen der Radioaktivität, er hat die Formel entwickelt und zum Bau der Atombombe zugestimmt.
Er war aber deshalb kein schlechter Mensch, ganz im Gegenteil. Er dachte halt, die Deutschen hätten eine Atombombe und man wollte sich wehren...

Er hat mit seiner Formel nach der Schönheit der Welt gesucht. Und sie gefunden. Aber diese Schönheit hat auch Leid gebracht.

Aber auch wenn der folgende Satz für dich jetzt vielleicht so klingt, als wäre ich ein absolutes Arschloch, das keine Ahnung von der Welt hat und das nur sagt, weil er selbst damit nicht zurecht kommt, das ist meine Wahrheit und ich bin überzeugt so ist es.

All Negatives in der Welt, ist absolut in Ordnung. Es ist gut, dass es existiert, denn es zeigt und, dass alles existiert. (universum ist unendlich -> daraus folgt, es existiert alles, sowohl negatives als auch positives)
Aber das ist noch eine recht unverständliche Aussage für dich, will ich meinen. Es ist noch sehr philosophisch und erfordert weiterdenken, was zwar nicht schwer ist, aber ich will es dir nicht unnötig schwer machen, denn das Leben ist einfach, das ist auch etwas, das ich dir zeigen will.

Denn all das positive könnte ohne das negative gar nicht existieren. Stelle dir nur vor, du wärst ständig nur positiv... am Anfang wäre das natürlich absolut geil. Du hättest so viel Liebe und Glücklichkeit. Doch nach einer Million Jahren oder evt. noch kürzer, wird dir das langweilig werden... immer nur positiv zu sein.
Denn dann kennst du nichts andereres mehr. Du nimmst es als Selbstverständlich hin... und wenn du DAS tust (und das ist in hohen Maße bei dir passiert, dass du die schönen Dinge, die dir im Leben tagtäglich widerfahren nicht mehr siehst, weil du sie als selbstverständlich hinnimmst GLAUBE mir DIE POSITIVEN DINGE EXISTIEREN- hier und jetzt - in DEINEM Leben, in UNSEREM Leben! Das Glück liegt darin, diese Sachen zu sehen.)
und wenn du es als Selbstverständlich hinnimmst, schenkst du ihnen keine Beachtung mehr. Und schon neutralisiert sich das unendlich schöne... und dann denkst du dir: Was für ein scheiß Leben, es existiert ja gar nichts positives.

Nun, das mag sein. Es existiert nichts positives mehr. Aber daran bist du selbst Schuld.
Daran war ich selbst Schuld.
Wir haben es einfach nur außer Augen verloren. Dabei war und IST ES IMMER DIREKT bei uns. Wir können es nicht behalten, aber wir können es auch nicht verlieren Wink

Ich gehe manchmal Wasser holen und denke mir dabei: "Oh, was für ein unglaubliches Wunder. Ich hole Wasser, ich hole Feuerholz. Was für ein schöner Moment."

Verstehst du?

Es gibt immer positives und negatives. Beides existiert. Aber es liegt alleine an uns, was wir wahrnehmen wollen.

Du WOLLTEST die Erfahrung des negativen machen, das war ein bewusster Gedanke am Anfang, daran erinnerst du dich nur nicht mehr. Jetzt ist er unbewusst.
Es drängt dich doch danach, negativ zu denken. Das kannst du zwar leugnen, aber ändern tut es an der Wirklichkeit nichts, verstehst du? Wink

Fakt ist einfach, du kannst es ändern. Jederzeit, ohne Medikamente. Wir sind das einzig wahre Medikament. Wir als Gemeinschaft. Doch auch du alleine bist dein Medikament.
Wir können wir helfen, aber du musst selbst auch nachdenken. Niemand kann zum Glück gezwungen werden, wir können dir Tipps geben und du kannst anhand dessen erkennen, dass wir glücklich sind und dass da evt. doch etwas wahres dran ist ^^
Wenn du das erkennst, dann siehst du schon die Welt mit offenen Augen und vor allem hat sich dann auch bereits den Herz wieder geöffnet. Einfach dranbleiben an der Sache... es dauert halt ein wenig, wieder das Schöne zu sehen, muss aber nicht. Du könntest es direkt jetzt wieder sehen, wenn du einfach mal alles negative vergisst.

Du hast so viele negative Gedanken in deinen Kopf. Vielleicht von der Arbeit, vielleicht von den letzten 3 Streitgesprächen, den Idioten, denen du jeden Tag begegnest, (die eigentlich keine idioten sind, du siehst es nur so. Entweder ist jeder ein idiot oder niemand. Den ich könnte auch sagen, du bist ein Idiot, weil du es nicht verstehst glücklich zu sein, aber das mach ich nicht. Ich weiß, es kommen Zeiten, da bin ich ebenfalls unglücklich. Niemand ist ein Idiot. Schimpfwörter sind unnötig und fehlgeleitetes Gerede, halten nur vom wesentlichen ab, verstehst du? - Genauso wie Sachen zusammenschlagen, hab früher gerne mal die Kaffeetasse genommen und mit voller Wucht auf den boden gestoßen, aber dabei nie gemerkt, dass dass meine Wut in Wirklichkeit nicht nachgelassen hat, sondern sich noch verstärkte!)

Auf jeden Fall, solltest du mal alles negative fallen lassen. Was haste heute dummes erlebt? Völlig egal.
Ich weiß, du hast es im Kopf. Du denkst sogar schon wieder an die Probleme von morgen und an die, die du evt. erst in einer Woche haben wirst. Und nachts im Schlaf denkst du nochmal drüber nach. Kein Wunder, dass du nicht glücklich bist.

Jeder hat Probleme. Wir müssen uns diese aufteilen, sodass wir mehr positiv als negativ denken. Wir können Probleme lösen, den Probelmen ausweichen, aber wir sollten sich nicht ignorieren, denn sie werden sich dann weiter und stärker manifestieren... und irgendwann kommt es zum Gau... und soweit ist es schon fast bei dir, aber soweit wirds nicht kommen, denn du hast das bereits erkannt und willst es ändern und hast es bereits geändert. ERKENNST DU DAS? Das ist wichtig, dass du das erkennst. Du hast bereits eine andere Richtung eingeschlagen, du bist nicht nur auf den Weg der Besserung, wie es so schön heißt, sondern du hast bereits den Pfad der Besserung Nummer 1 verlassen und befindest dich auf den Pfad Nummer 2. Gelingt es dir, dass so zu sehen? Das ist nicht schwer, man darf sich nur nicht einreden dass es das sei. Denn es ist, wie du dir denkst.)

Du hast ein scheiß leben, weil du so denkst. Ich hab auch manchmal ein scheiß Leben, aber ich bin mir dessen bewusst, dass es nur so ist, weil ich so denke. Man kann es binnen weniger minuten ändern.

Setze dich einfach mal hin, werde ruhig, genieße den Abend, gehe evt. mal vor die Türe, mach nen kleinen Spaziergang und / oder höre deine Lieblingsmusik, kannst dir ja heutzutage online auf youtube Lieder suchen und eine Playlist erstellen. Aber bitte tu mir den Gefallen und hör irgendwas, was dich aufmuntert.

Ich habe früher den Fehler gemacht, ständig negatives anzuhören, was meine negativen Gedanekn noch verstärkt hat. Dann hörte ich mir Lieder an übers Ritzen... und was denkste, mit was ich angefangen habe?... ja. So ist das. Aber ich habe es erkannt und aufgehört, bevor es zu spät war.

Es ist nie zu spät, jeder kann immer jederzeitet etwas ändern, auch wenn es manchmal nicht so scheint. Ich helfe dir, wir stehen das so lange durch, bis du alle Probleme gelöst hast. Und nicht nur das, du wirst lernen, Probleme eigenständig zu lösen, ganz effektiv. Und zwar schon, bevor sie überhaupt Proleme genannt werden können, wirst du sie gelöst haben. Denn du lässt sie dann gar nicht erst entstehen.
Und wenn mal wieder was kommt, setze dich ruhig hin, denke nach. Die Lösung liegt im Nachdenken, in der Ruhe. Schalte Abends nicht den TV ein, sondern setze dich mal gemütlich in die Natur oder in dein Zimmer meinetwegen auch, wie du es eben gerne haben willst - ES IST JA DEIN LEBEN ! - und dann genieße.

Du lebst im JETZT. Denke ruhig nach über den Tag, was du erlebt hast, was dich aufgeregt hast, aber höre dann nicht auf, sondern mach es richtig, wenn du nachdenkst, denke richtig nach. Dann denke dir auch: Warum war es so und wie kann ich es ändern?
Und dann ändere es. Gehe die Sache morgen anders an. Gehe die Sache ab JETZT anders an. Denke nach, analyisiere dein Denken. Du wirst feststellen, es trifft immer NUR das ein, was du dir vorher auch gedacht hast.

Kennste sicher... du stehst in der früh auf, gleich passiert erstmal was negatives in der früh (evt. verschlafen), du denkst dir: Na super, das fängt ja schon toll an, wird sicher wieder so ein scheiß tag heute werden.
Und jetzt denke mal wirklich ernsthaft darüber nach? Wurde es dann auch immer ein scheiß tag?
Ich bin mir ziemlich sicher, meistens war das der Fall, außer du hast diesen Gedanken im Laufe des Tages wieder verworfen und hast dich am Leben erfreut. (Ist auch wichtig zu wissen, dass man alles immer ändern kann, egal zu welchen Zeitpunkt. Wenn du dir sagst, in einer Woche bin ich sowieso wieder unglücklich, mag das für dich in diesem Moment stimmen, aber die zukunft existiert nicht. Es existiert wirklich immer nur das JETZT, das ist das einzig entscheidende. Deshalb kannst du auch nicht aufgrund dieses Gedankens unglücklich sein in einer Woche. Du kannst aber unglücklich sein, wenn du dich an diesen Gedanken erinnerst und diesen Gedanken vertraust, anstatt dass du deinen jetzigen Gedanken vertraust - nämlich, dass der Tag eigentlich super ist, bis auf ein paar kleine negative Sachen, die aber dazugehören und die mit der Zeit immer weniger werden! wirklich!)

Du hast Probleme, Junge. Das ist mir klar, das ist dir klar, das ist jetzt den anderen klar.
Doch wir alle haben irgendwo Probleme. Es gehört dazu. Es ist ein Kreislauf des Lebens, einmal ewig glücklich zu sein und einmal wird auch die Zeit kommen, da ist man ewig traurig. Doch immer wiederholt es sich.
Du kannst aber die Abstände verändern. Du kannst 10 Stunden glücklich sein oder 10 Jahre, fakt ist nur, irgendwann wirst du wieder unglücklich. Aber das ist nicht schlimm, denn nur so genießt du das positive wieder richtig.

Du hast so viel gelitten, das reicht für die nächste Unendlichkeit, glaube mir. Glücklichsein heißt es. Und das ist absolut zutreffend. Man kann nicht glücklich haben. Man kann kein Glück haben, man kann glücklich nur sein, man muss es einfach nur tun. Das ist nicht ganz einfach zu verstehen, aber es ist auch nicht so kompliziert, dass es total unverständlich wäre. Einfach mal drüber nachdenken Wink

Aber das ist nicht so schlimm. Das ist einfach der Kreislauf des Lebens. Umso höher du steigst, umso tiefer kannst du fallen, MUSST du aber nicht.
Umso tiefer du gesunken bist - und du bist schon auf den Tiefpunkt - umso besser kann es dir wieder gehen, MUSS aber nicht. Du alleine entscheidest das.

Aber du willst etwas ändern, ich merke es, sonst hättest du gar nicht nach Hilfe gesucht. Sicher hast du auch schon selst nachgedacht. Und du hast halt auch über Suizid nachgedacht.. ich tat das auch. Ist halt einfach ne bequeme Sache, man löst so alle Probleme, das geht ganz schnell.

Aber hey - LASS DEN SCHEISS bitte. Ich kann dir ja nicht befehlen, was du zu tun hast. Es ist schließlich dein Leben und niemand darf anderen sagen, was er zu tun oder zu lassen hat. Aber wir reden hier ja ganz normal.
Ich will nicht manipulieren, ich will nicht überzeugen, ich will dir meine Meinung sagen, wie ich das Leben sehe und wie du es auch sehen kannst, wenn du nur willst.

Ob du dir sagst: "Ok, das ist eine Möglichkeit, so wie der Benny das sagt, aber ich habe keine Lust, intensiv darüber nachzudenken", dann ist das ok. Es wird dich dann aber auch nicht aus der Depression befreien.

Veränderung kommt nicht mit der Zeit, Zeit ist einfach nur eine Erfindung.

Veränderung kommt mit dem Denken. Dem anderen Denken, dem Schlussfolgern und dem Lernen. Sowohl aus positiven, als auch aus negativen Sachen. Smile

Also, wie gesagt. Am besten lest du dir unsere Beiträge mehrmals durch, wenn du lust hast. Nicht auf einmal, lieber langsamer. Nehme dir Zeit, 2 Stunden, 5 Stunden, völlig egal. Das spielt doch keine Rolle!

Mit Geschwindigkeit kannst du nur bedingt etwas erreichen. Genauso wie mit lernen. Mit auswendig lernen wirst du nichts erreichen im Leben, wer auswendig lernt für die Schule, hat zwar immer einser oder zweier und ist ein Musterschüler, aber er wird nichts verstehen. Weißt du warum? Man muss es mit seinen eigenen Erfahrungen vergleichen, du solltest meine Aussagen bestätigen, und glaube mir, du wirst dich irgendwie wieder finden können. Nicht unbedingt in jedem Satz und jedem einzelnen Wort, aber das musst du auch nicht. Wichtig ist die Gesamtheit, was du daraus lernst. Und umso mehr du nachdenkst, philosophiere doch ruhig etwas, das macht wirklich Spaß, denn das ist die Lösung zur allen Problemen. Umso mehr du darüber nachenkst, umso anders deine Blickwinkel sind, umso mehr du dich in andere Leute und Situationen hineinversetzt, wie andere das aufnehmen und sehen, umso besser und schneller wirst du begreifen und verstehen. Smile

OK... am besten erstellst du dir mal die Liste wie gesagt und denkst darüber nach, das kann ich dir nur ans Herz legen.

Vielleicht empfindest du meine Antwort als die dümmste, weil sie so lange ist und du keine große Lust auf lesen hast. Ich war z. B. immer recht müde, als ich Depressionen hatte, aber das waren halt meine Gedanken. Ich wollte schlafen, weil ich nichts mehr von dieser Welt hier sehen wollte.

Doch hier - in diesem Forum - existiert keine Welt, die von Geld, Macht und Hass kontrolliert wird. Hier sind Menschen die dich lieben, bedingungslos. Uns ist es egal, wer du bist, woher du kommst, wie alt du bist und wohin du gehst.
Wir wissen, es ist dein Leben und wir verstehen dich. Aber wir würden uns auch freuen, wenn du uns verstehst, denn wenn du das tust, dann wirst du das Glück nur so anziehen.

Das Glück liegt einfach nur im Genießen. Es ist wie mit dem Essen. Du kannst dir ständig einreden: "Ich weiß nicht, wie ich genießen kann" und dann kannst du das essen auch nicht genießen, konzentrierst du dich jedoch auf den Geschmack, bzw. besser gesagt und / oder bist du offen, für das Essen, zerkaust es langsam und nimmst jeden einzelnen unterschiedlichen Geschmack wahr, verstehst du, es gehört alles zusammen und erst diese Gesamtheit macht die Mahlzeit perfekt.
Und so ist es mit dem Leben und dem Glücklich sein. Denn das ist nichts anderes als Genießen.

Denk dir einfach mal nicht: Boah, das könnte Gammelfleisch sein. (Damit könntest du absolut recht haben, doch es wird dir nichts weiterhelfen und wenn es das wirklich ist, wirst du es schmecken! Du erkennst es!)
Denke dir doch stattdessen einfach mal nichts... sei einfach mal gespannt, sehe das Wunder, das Geheimnis, frage dich / wundere dich: Was steckt da wohl gutes in diesem Essen an Gewürzen, dass es so vollkommen ist? Smile
So ists mit dem Leben. Sehe das positive.

Ab und zu siehst du das negative, das ist klar. Das solltest du auch, wie gesagt, es gehört dazu.

Doch der Trick ist folgender: Akzeptieren wir das negative, wird es zu positiven, denn dann verschwindet es.

Du kannst in der Hölle sein und der Teufel kann dich wie ein Drachen mit Feuer verjagen. Und du kannst lachen und lachen, ein Stück Holz nehmen, ne Kartoffel aufspießen und mithilfe des Feuers die Kartoffel braten und genießen.

Alles Liebe Smile

„Du musst die Veränderung sein die du in der Welt sehen willst.“ Ghandi
Ich bin eigentich ein korrekter Mensch, nur manchmal werden meine Posts evt. falsch aufgefasst. Ich will niemanden persönlich angreifen.
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19.01.2011, 20:11
Beitrag #13
Re: Depressionen was tun  
Ich muss gestehen, dass ich Bennys Beitrag nicht komplett gelesen habe. Ist ja schon fast ein Buch. Mir ist auch klar, dass Medikamente nicht helfen und das Pflanzen letztendlich auch eine Art Medikament sind. Trotzdem möchte ich ein paar Pflanzen nennen, die gerade in sehr schwierigen Situationen zumindest eine leichte Besserung bringen können.

Zuallererst ist da das Johanneskraut. Es wirkt wie ein Seretonin Wiederaufnahmehemmer. Hilft oft auch bei Schlafstörungen. Nach einer gewissen Zeit der Einnahme entwickelt man eine Leck mich Stimmung.

Eine andere Pflanze ist die Steppenraute (Peganum harmala). Sie hilft durch das in ihr enthaltene Harmalin bei leichten Depressionen. Harmalin ist ein MAO-Hemmer (Monoaminooxidase-Hemmer). Harmalin hemmt ein Enzym, dass DMT und Amine wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin abbaut. Durch die Hemmung der Monoaminoxidase wird die Konzentration dieser Botenstoffe erhöht, was letztendlich zur Aufhellung des Gemüts führt.

Ganz unproblematisch ist dieses Wirkprinzip jedoch nicht. Denn werden durch die Nahrung aufgenommene toxische Amine nicht mehr oder nicht mehr im erforderlichen Umfang abgebaut, kann es zu schweren Vergiftungen kommen, die auch zum Tod führen können.

Von der Monoaminoxidase gibte es zwei Formen, Monoaminoxidase A und Monoaminoxidase B.
Die Monoaminoxidase B baut vorwiegend Amine im ZNS ab. Monoaminoxidase A baut Amine außerhalb des ZNS ab, insbesondere auch Nahrungsamine.

Um Nebenwirkungen möglichst gering zu halten nutzt man bei den Medikamenten vermehrt Monoaminoxidase-Hemmer, die nur eines der beiden Enzyme hemmt. Sogenannte selektive Monoaminoxidase-Hemmer. Ein Beispiel für die Hemmung der MAO_A ist Moclobemid. Rasagilin hemmt hingegen nur MAO-B.
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19.01.2011, 20:32
Beitrag #14
Re: Depressionen was tun  
Zitat:Zuallererst ist da das Johanneskraut. Es wirkt wie ein Seretonin Wiederaufnahmehemmer. Hilft oft auch bei Schlafstörungen. Nach einer gewissen Zeit der Einnahme entwickelt man eine Leck mich Stimmung.
Schön informieren über Neben- und vor allem Wechselwirkungen. Es kann Medis verstärken oder abschwächen.
Ich glaube z. B. die Pille für die Frau könnte unwirksam werden, bin mir aber nicht sicher. Deshalb immer informieren, bei ALLEN sustanzen.

Wenn ich etwas empfehlen sollte an Medikamenten würde ich Cannabis nennen und Psychoaktive Pilze (Psilocyibin). Auf Trüffel muss man auch sehr viel lachen, man versteht sehr viel, etc...
lachen ist teil der heilung.. da der körper gut schwingt
indica sorte bei cannabis wirkt eher schlaffördernd. schlaf ist wichtig für heilung.

„Du musst die Veränderung sein die du in der Welt sehen willst.“ Ghandi
Ich bin eigentich ein korrekter Mensch, nur manchmal werden meine Posts evt. falsch aufgefasst. Ich will niemanden persönlich angreifen.
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03.02.2011, 19:33
Beitrag #15
Re: Depressionen was tun  
was ist denn mit Ginko und Johanniskraut Präparaten? Dachte, das wären so die Hausmittelchen schlechthin ?

:heart::heart: Aurea mediocritas ist eine win-win Situation [KT:2011].
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