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Borreliose im Winter?


07.03.2011, 21:42
Beitrag #1

Borreliose im Winter?

 
Bei einer Freundin wurde jetzt Borreliose festgestellt. Sie hatte die typische rote Stelle. Wie kann das sein? Im Winter gibt es doch kein Zecken. Borrilien wurden nachgewiesen. Wie kann Borreliose im Winter entstehen?
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07.03.2011, 23:45
Beitrag #2
Re: Borreliose im Winter?  
(07.03.2011 21:42)paul schrieb:  Bei einer Freundin wurde jetzt Borreliose festgestellt. Sie hatte die typische rote Stelle. Wie kann das sein? Im Winter gibt es doch kein Zecken. Borrilien wurden nachgewiesen. Wie kann Borreliose im Winter entstehen?

Vielleicht gab es eine lange Inkubationszeit?
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08.03.2011, 00:00
Beitrag #3
Re: Borreliose im Winter?  
Wie lange kann sich denn die Inkubationszeit bei einem Zeckenbiss hinziehen???

SL
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08.03.2011, 10:12
Beitrag #4
Re: Borreliose im Winter?  
Wie warm war es denn im Winter? ^^

Die typisch roten Flecken können ja auch eine Allergie sein, und solche Tests sind ja nicht wirklich zuverlässig, da sollte man nicht zu großen Wert darauf legen meiner Meinung nach. Zudem kann sie vorher schon Borreliose im Körper gehabt haben, was ja lange nicht bedeutet, dass man auch krank ist.
Hat sie denn noch andere Symptome außer die roten Flecken?

Alles Liebe Smile

Wir sind für alles verantwortlich, was geschieht und sollten deshalb aus Liebe handeln und unsere innere Stimme sprechen lassen. Der Schlüssel zum wahren Leben hat jeder in der Hand und die Türe steht bereits weit offen. :heart:
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08.03.2011, 13:53
Beitrag #5
Re: Borreliose im Winter?  
Hallo paul,

schön, dass meine Erfahrungen in den schulmedizinischen Praxen doch zu was nütze sind :-).

Bevor ich hier aber großartig aushole gebe ich dir (euch) einen Link auf eine Wikipedia-Seite, wo gut erklärt wird, wie es sich mit dem Erythema migrans (Wanderröte) verhält. Dort gibt es auch Beispielbilder:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderröte#...linfektion

Wir haben in den letzten Jahren bemerkt, dass sich das typische Bild einer Borrelien-Infektion verändert. Früher galt: die FSME-Erreger werden direkt nach dem Biss durch den Speichel der Zecke übertragen, während der 'Borrelia burgdorferi'- Erreger, der für die Lyme-Borreliose verantwortlich ist, erst nach 12-24 Stunden durch den Stuhl der Zecke übertragen wird. Deshalb hieß es auch, wenn man die Zecke früh entfernt, bevor sie sich so richtig vollgesaugt hat, bestünde kein großes Risiko für eine Übertragung mit Borrelien. Mittlerweile ist man sich aber nicht mehr sicher, ob diese Erreger nicht doch schon durch den Speichel der Zecke übertragen werden können. Außerdem stehen jetzt auch schon Mücken und andere Insekten, die teilweise aus dem Ausland zu uns "eingeflogen" werden im Verdacht, Überträger von Borrelien zu sein.

Wie wurden bei deiner Freundin die Borrelien festgestellt, paul?

Im Blut lassen sich 4-8 Wochen nach dem Zeckenbiss die ersten Antikörper, die IgM- oder frühen Antikörper, nach 8-12 Wochen die IgG- oder späten Antikörper nachweisen. Sicher sind aber erst die späten Antikörper. Sind die positiv kommt man um eine Antibiotika-Behandlung fast nicht rum, denn die Langzeitschäden einer Lyme-Borreliose sind nicht lustig.

Mit dem Erythema migrans verhält es sich etwas eigenartig. Nach dem Biss ist die Einstichstelle rot und leicht entzündet. Das ist normal. Also Zecke so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange oder Pinzette entfernen und mit Alkohol desinfizieren. Dann die Bissstelle beobachten. Ist die Rötung nach einigen Tagen immer noch da oder sogar größer geworden, am besten zum Arzt. Typischerweise breitet sich der Ausschlag ringförmig aus und verblasst in der Mitte etwas. Manchmal verschwindet die Rötung aber auch - und jetzt kommt das Makabere dabei: taucht Wochen oder Monate später an derselben oder auch an einer ganz anderen Stelle des Körpers wieder auf (deshalb sagt man auch Wanderröte dazu).
Das würde vielleicht erklären, warum die Rötung jetzt erst bei deiner Freundin aufgetaucht ist, paul.

Hoffe, ich konnte dir ein bißchen weiterhelfen.

LG
Eilan

OM NAMAH SHIVAYA
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08.03.2011, 22:02
Beitrag #6
Re: Borreliose im Winter?
 
Man kann Borrelien im Blut haben, sie müssen aber nicht ausbrechen !
Ich selbst habe Borrelien...die Auswirkungen sind auszuhalten...im Frühjahr ab und zu kurze Fieberschübe und leichte Gelenkschmerzen, mehr nicht. Ist so schnell vorbei wie's gekommen ist.
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08.03.2011, 23:28
Beitrag #7
Re: Borreliose im Winter?  
Die Borrelien, bzw. die Antikörper, wurden im Blut nachgewiesen. Sie hat Gelenkschmerzen, will aber keine Antibiotika nehmen sondern versucht es erst einmal mit Weberkarde.
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08.03.2011, 23:51
Beitrag #8
Re: Borreliose im Winter?  
Habe keine Antibiotika genommen (Habe aber eine andere Einstellung zu "Krankheiten")
Eine Bekannte von mir hat Antibiotika genommen und trotzdem schlimme Gelenkschmerzen.
S'kann so oder so ausgehen, es kommt auf die innere Einstellung drauf an.
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09.03.2011, 00:07
Beitrag #9
Re: Borreliose im Winter?  
(08.03.2011 23:51)anitra schrieb:  Habe keine Antibiotika genommen (Habe aber eine andere Einstellung zu "Krankheiten")
Eine Bekannte von mir hat Antibiotika genommen und trotzdem schlimme Gelenkschmerzen.
S'kann so oder so ausgehen, es kommt auf die innere Einstellung drauf an.

Hast Du überhaupt etwas eingenommen? Bei Deinen Beiträgen glaube ich fast, dass viele Menschen Borreliose haben und gut damit leben.
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09.03.2011, 10:44
Beitrag #10
Re: Borreliose im Winter?  
Das vermute ich auch...früher habe ich ab und zu mal eine Paracetamol genommen, heute trinke ich eine Natronlösung
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09.03.2011, 16:12
Beitrag #11
Re: Borreliose im Winter?
 
Ich denke auch mittlerweile, dass viele Menschen Borrelien haben. Als Kind wurde ich auch mehrfach von Zecken aufgesucht, und in den letzten 3 Jahren war die ein oder ander Zecke an mir. Doch habe ich mich nie testen lassen, besser nichts wissen als sich dann verrückt machen. Wenn mein Kleiner ne Zecke hat, dann hloe ich sie raus, Alkohol drüber und dann noch die mentale Schiene-das wars.

Alles ist gut, nur nicht von anderen verrückt machen lassen.

Möchte nur noch sagen, dass mir die Folgen schon bewußt sind. Hatte mal eine Kundin, damals stand ich noch als Augenoptiker im Laden, die hatte es arg erwischt. Viele Beschwerden von ihr wurden durch einen jahrelang zurück liegenden Zeckenbiss erklärt. Damals habe ich mich gefragt, ob diese Zecke bei mir die gleichen Beschwerden gemacht hätte. Und meine Antwort für mich lautete, nein, mich hätte die nicht so fertig gemacht. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, wenn die "Ursache" der Beschwerdebilder nicht die Zecke wäre, dann gäbe es bei dem Menschen andere Ursachen, die Beschwerden kommen so oder so.

Liebe Grüße
SL
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09.03.2011, 21:13
Beitrag #12
Re: Borreliose im Winter?  
Ich bin selber auch kein großer Freund von Antibiotika, aber da ich in der Praxis halt auch schon die Spätschäden von nicht behandelten Borreliosen direkt erlebt habe, sehe ich natürlich beide Seiten. Und das waren dann leider nicht nur Gelenkschmerzen, sondern auch Herzmuskelentzündungen, Entzündungen der Nervenmuskeln, atrophische Hautveränderungen und Entzündungen des Rückenmarkes.

Entscheiden ob Antibiotika oder nicht muß natürlich klar jeder selber, ich möchte hier nur aufzeigen, wie eine Lyme-Borreliose verlaufen kann (nicht muß) !

Bei mir selber halte ich es einfach so: bevor ich eine Entscheidung treffe, ob und wie ich mich behandeln lasse (oder nicht), informiere ich mich so gut wie möglich. Ich schaue mir immer beide Seiten an und spiele wenn möglich auch beide Möglichkeiten für mich in Gedanken durch. Und dann treffe ICH die Entscheidung und zwar bewusst. Und akzeptiere dann natürlich auch die Konsequenzen.

Das Beste in diesem Fall ist sowieso die eigene Schwingung so weit zu erhöhen, dass diese lieben Tierchen gar nicht mehr an uns gehen Angel

OM NAMAH SHIVAYA
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09.03.2011, 22:04
Beitrag #13
Re: Borreliose im Winter?  
Also im Fall von Borelliose hätte ich mich für Antibiotika entschieden. Meine Freundnin steht Antibiotikas sehr kritisch gegenüber. Das kann ich verstehen.
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10.03.2011, 13:59
Beitrag #14
Re: Borreliose im Winter?  
Das wichtigste ist doch, das man sich gesund (und somit auch abwechslungsreich) ernährt, Sport treibt, nicht zu viele Schadstoffe aufnimmt, etc.
das sind alles so Faktoren, wo einen dann so Sachen nicht mehr so schnell etwas anhaben können.

Alles Liebe Smile

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14.04.2011, 15:08
Beitrag #15
Re: Borreliose im Winter?  
lange Inkubationszeit?
Derartig lange Inkubatioszeiten gibt es eigentlich nicht und die Borrelliose ist noch nicht nachgewiesen, und schon garnicht nicht über Zecken. Es ist das gleiche Mysterium wie der Retrovirus.
Ob Fibromyalgie, AIDS oder Borelliose und so einige psychischen Erkrankungen, sie existieren alle ohne wissenschaftlichen Beweis und sind ziemlich spekulativ.
Ärzte, welche diesbezüglich öffentliche Vorträge halten um auf zu klären, verlieren sogar ihre Approbation.
Siehe unter Dr. Loibner.
Es wird einem schon recht schwer gemacht als Patient!
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